Manchmal muss eine Cannabis-Ernte einfach ein bisschen schneller abgeschlossen sein. Warum also nicht einfach die Plant wegsprengen? Diese Idee hatte auch der Grower im folgenden Video. Für Indoor-Grower ist diese Methode übrigens nicht geeignet
Was am Anfang niemand für möglich gehalten hat, ist tatsächlich wahr geworden: Doug Benson hat 30 Tage lang jeden Tag Weed gekifft und überlebt. Wer´s nicht glauben kann -- und ich hatte selbst meine Schwierigkeiten -- kann sich im 9. und letzten Teil seines Cannabis-Experiments “Super high me” davon überzeugen. Es ist eine Zusammenfassung seiner Erlebnisse.
Leider beginnt der letzte Teil mal wieder mit der Schließung weiterer Cannabis-Apotheken in Kalifornien. Dabei sieht sich die DEA allerdings immer heftigerem Widerstand ausgesetzt. Immer mehr Menschen tun lautstark und öffentlich ihre Meinung kund. Einer der Umherstehenden sagte in die Kamera: “In Kalifornien wachsen die größten Bäume der Welt aus kleinen Samen. Ich bin auch nur ein kleiner Samen. All die Menschen hier sind nur kleine Samen, aber wir werden zum Wald anwachsen. Unsere Bewegung ist nicht mehr aufzuhalten.”
Dass er Recht hat, hat man diese Woche in Deutschland gesehen, als aus heiterem Himmel eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes angekündigt wurde. Natürlich nicht so weit greifend, wie man sich das als Cannabis-Konsument gewünscht hätte, aber immerhin. Die Konservativen sind vor einer erdrückenden Übermacht an Fakten und Wahrheiten schlicht zusammengebrochen und haben Cannabis doch tatsächlich heilende Wirkungen zugesprochen und wollen es in Kürze für “Schwerstkranke” als Medikament abgeben. Streng kontrolliert und ohne jede böse Rauschwirkung, versteht sich. Das ist weiterhin dem heiligen Alkohol vorbehalten.
A propos Alkohol: Vor hunderten von Jahren in Europa nur Ärzten und Apothekern zu medizinischen Zwecken vorbehalten, rissen sich wenig später die Mächtigen und die Kirche das berauschende Gesöff unter den Nagel und hielt lange den Daumen drauf. Doch irgendwann fand die schlimmste Geißel der Menschheit ihren Weg in die Gesellschaft und ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Ich prophezeie hier und heute: Cannabis wird den gleichen Weg nehmen, allerdings ohne den Umweg über die Herrschenden. Und es wird nicht so lange dauern, wie beim Alkohol.
Dass es aber doch noch etwas dauern muss, ist logisch. Wer gestern noch einen Stoff abgrundtief verteufelt hat, kann nicht heute die bedingungslose Ungefährlichkeit bescheinigen, ohne völlig das Gesicht zu verlieren. Die Abkehr von der Prohibition kann und wird nur Schritt für Schritt erfolgen -- aber sie wird kommen! Da hilft es auch nichts, dass in den Pro7-Nachrichten darauf hingewiesen wird, dass “die gefährliche Droge Cannabis” in Form von Medikamenten an Patienten ausgegeben wird. Die Lüge des pösen Rauschgiftes glaubt in Deutschland bald niemand mehr.
Wer kennt das nicht: Aus ein paar Samen, die man im Frühjahr angesetzt, ist tatsächlich Cannabis geworden und ist jetzt bereit zur Ernte. Doch statt der erwarteten Hand voll an Plants ist jeder Samen gekommen und uns steht eine Ernte größeren Ausmaßes bevor. Wie soll man das nur alleine schaffen? Ich habe eine Möglichkeit gefunden
Den richtigen Erntezeitpunkt für Cannabis zu treffen, ist gerade für Anfänger nicht einfach. Die meisten Samenbanken hauen bei den Zeitangaben die Blüte betreffend gerne mal auf die Kacke und schrauben die Fakten um einige Tage nach unten. Auch Angaben wie “Blütezeit 8-10 Wochen” helfen Grow-Neulingen jetzt kurz vor der Ernte nicht wirklich weiter.
Die Stigmen sind deutlich braun gefärbt.
Eine etwas genauere Methode ist es, die Blütenhärchen -- die so genannten Stigmen -- auf ihre Braunfärbung zu untersuchen. Diese Stigmen sind zu Beginn der Blütephase schneeweiß und verändern ihre Farbe während der ganzen Zeit kaum. Erst gegen Ende der Blütephase -- also Ende der 6., Anfang der 7. Woche bei 60-Tage-Blühern -- tritt bei einzelnen Stigmen eine leichte Braunfärbung ein.
Wenn das passiert, sollte man langsam damit beginnen, Düngerrückstände aus der Erde zu spülen, da die Ernte nicht mehr lange auf sich warten lässt. Wenn etwa 75% der Stigmen eine deutlich braune Farbe angenommen haben, ist das Gras vermutlich erntereif. Dies ist aber lediglich eine Faustregel -- genau kann man den richtigen Erntezeitpunkt bei Cannabis nur anhand der Stigmen-Färbung nicht bestimmen.
Dazu bedarf es eines tieferen Blickes ins Herz der Blüte, wo die Trichome sitzen. Ein kleines Mikroskop mit mindestens 30-facher Vergrößerung leistet dabei hervorragende Dienste und ist nicht teuer. Als Alternative gibt es kleine Taschenmikroskope, die ein wenig günstiger sind.
Trichome im close up
Die Trichome sind kleine Harztröpchen, die aus den Drüsen der Cannabisblüte austreten und an der Luft erstarren. Sie enthalten das THC und viele andere Cannabinoide, denen all unser Streben in den vergangenen Wochen galt. Zu Beginn der Blüte sind gar keine Trichome zu sehen. Sie werden erst im weiteren Verlauf der Blüte sichtbar, wenn die Pflanze mit der Harzproduktion beginnt. Das findet in der Regel nach Abschluss des Stretches -- dem heftigen Längenwachstum direkt nach Einleiten der Blüte -- mit Beginn der 5. -- 6. Woche statt.
Dann bilden sich die ersten Köpfchen auf den Drüsen. Sie sind total transparent und durchsichtig. In diesem Stadium macht es wenig Sinn, die Blüte bereits zu ernten. Das High wäre eher diffus und schwach, und ein wirkliches Cannabis-Aroma würde sich nicht einstellen.
Im weiteren Verlauf der Blütephase verändert sich die Färbung der Trichome, die dann deutlich eintrüben. Bei 8-Wochen-Blühern sollte es gegen Ende der 7. Woche, Anfang der 8. soweit sein, wenn uns die Breeder mit ihren Angaben nicht mal wieder die Taschen vollgelogen haben. Dann seht ihr tatsächlich richtig milchige Köpfchen auf den Harzdrüsen sitzen. Jetzt ist für die meisten von Euch der richtige Zeitpunkt erreicht. Das Verhältnis von THC zu CBD, CBN und den anderen -- vielfach unbekannten Cannabinioden -- ist jetzt optimal, und der Rauch sorgt für ein sattes High, das nicht sofort müde macht.
Lässt man diesen Zeitpunkt verstreichen, verfärben sich die Trichome in Richtung Bernstein. Passiert das nur bei einzelnen Köpchen, hat das auf die Wirkung des Grases keinen entscheidenden Einfluss. Ist aber die Masse der Trichome bernsteinfarben bis braun, dann wird der Rausch sehr körperbetont und führt zu einer starken Müdigkeit. Ideal für Konsumenten, die Probleme mit dem Einschlafen haben, aber definitiv suboptimal für Gelegenheitsraucher, die ihren Samstag mal mit einem Joint beginnen wollen. Sie werden nicht viel von ihrem Tag haben…
Wer das beachtet, wird garantiert viel Spaß mit seinem Gras haben.
Wir schreiben Tag 27 im Cannabis-Experiment “Super high me”. Die Bilanz bis heute: Doug Benson fühlt sich nach 27 durchgekifften Tagen besser als je zuvor. Dass das nicht nur die subjektive Einschätzung eines zufriedenen Weed-Junkies ist, lässt er sich sogar medizinisch bestätigen. Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage: Doug ist fetter und potenter geworden. Die Anzahl seiner Spermien stieg rapide an, und er legte knapp 4 Kilo an Gewicht zu. Das sind aber längst nicht alle guten Nachrichten.
Einen Wermutstropfen gibt es dann aber doch noch zum Ende des Projektes: Die amerikanische Anti-Drogen-Bundesbehörde DEA hat sich mal wieder über geltendes kalifornisches Recht hinweg gesetzt und elf Gras-Apotheken geschlossen. Die Schnüffler beschlagnahmten neben allen Patientenakten auch hunderte Gramm feinstes medizinisches Gras, das etlichen Patienten geholfen hätte, ein Stück Lebensqualität aufrecht zu erhalten.
Aber kann man den Cops überhaupt einen Vorwurf machen? Ich finde nicht! Sie sind angetreten, Recht und Gesetz durchzusetzen und die öffentliche Ordnung zu schützen, aber sie sind nicht für die Gesetze verantwortlich, die sie da durchsetzen. Ich für meinen Teil begrüße es sogar, dass sich die Jungs und Mädels um die kommerziellen Dealer kümmern, die keine Skrupel kennen und meinen Kindern ohne Hemmungen harten Stoff verkaufen würden.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Großteil der deutschen Beamten die Hatz auf Kiffer und Homegrower sogar einstellen würde, wenn er was zu sagen hätte. Statistisch gesehen hat jeder Beamte doch mindestens eine Person in seinem näheren Umfeld, die regelmäßig Cannabis konsumiert.
Leider haben die Sheriffs aber nichts zu sagen und müssen ihren Job machen. Dabei müssen wir sie aber nicht unbedingt noch unterstützen -- soweit reicht mein Verständnis dann doch nicht. Wer die drei Grundregeln “no tell, no smell, no sell” befolgt, macht es den Jungs schon einigermaßen schwer, einem auf die Schliche zu kommen. Wer nie Gras über das Telefon kauft, wer nie mit seiner fetten Profi-10-Kilo-Zuchtanlage auf dem Dachboden prahlt, und wer nie im Bronx-Gangsta-Style die 30er-Päckchen verschiebt, kann sich schon einigermaßen sicher wähnen.
Allerdings steckt wie so oft der Teufel im Detail. Eine unbezahlte Rechnung könnte einem beispielsweise das Genick brechen. Eines Tages steht der Gerichtsvollzieher in der Tür, und der MUSS die Cops rufen, wenn er eine Zuchtanlage oder Drogen bei Euch findet. Ein Wasserschaden in der Wohnung unter Euch, weil Eurer ausgeklügeltes Bewässerungssystem doch nicht so toll war, hätte ebenfalls verheerende Folgen.
Wer also ungebetenen Besuch und die Beschlagnahme des persönlichen Hab und Guts verhindern will, der sollte sich vorher Gedanken machen, wie das zu realisieren ist. Stehen die Bullen erst vor Eurer Tür, sind ihnen die Hände gebunden.
Püppi Hanfstrumpf vom Exzessiv-Magazin hat sich für Euch mal wieder in die Küche gestellt und etwas Leckeres gezaubert. Heute stehen Haschöl-Brownies auf dem Speiseplan. Genau der richtige Nachtisch nach einem reichhaltigen Abendessen, wenn man danach sowieso nichts mehr vor hat
Die Dinger sind vor allem für Ungeübte mit Vorsicht zu genießen. Mal abgesehen davon, dass wir nicht von ordinärem Hasch, sondern von qualitativ hochwertigem Haschöl sprechen, knallt Cannabis oral konsumiert deutlich heftiger und länger, als bei jeder anderen Konsumform. Bei Haschöl-Brownies gilt nicht “Sind sie zu stark, bist Du zu schwach” -- im Gegenteil. Man sollte mit kleinen Dosen beginnen und sich bei Bedarf vorsichtig steigern.
Hat man einmal die Dosierung raus, steht uneingeschränkter Breitness nichts mehr im Weg. Viel Spaß beim Nachbacken!
Cannabis ist das Agrarhandelsprodukt Nummer 1, weit vor Baumwolle, Weizen oder Tabak. Allein der Verkauf von kalifornischem Marihuana hat im Jahr 2006 unglaubliche 12 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Versteuert hätten diese Verkäufe dem Staat über 1 Milliarde Dollar eingebracht. Doug Benson geht im 7. Teil seines Cannabis-Experiments “Super high me” auf Reisen und versucht hinter den Sinn der Prohibition zu kommen, versucht zu verstehen, warum ein Land Steuergelder liegen lässt und stattdessen lieber Steuergelder aufwendet, um die potentiellen Steuerzahler zu bekämpfen.
Außerdem besucht der Comedian einige amerikanische Cannabis-Growrooms und lässt sich in die Geheimnisse des Klonens von Indica und Sativa einweisen.
Am Ende dieser Folge des Cannabis-Experiments “Super high me” wird der amerikanische Comedian Doug Benson den zwölften Tag in Folge dauerhaft bekifft sein. Und -- man mag es kaum glauben -- es geht ihm verdammt gut dabei.
Das wird vor allem bei den psychologischen, kognitiven und anderen Tests deutlich: Mit Cannabis hat Doug deutlich besser abgeschnitten, als im nüchternen Zustand. Das kann man deuten, wie man will. Ich persönlich glaube, dass Dougs Körper mit Cannabis besser funktioniert, als ohne. Ich glaube allerdings nicht, dass alles für alle gemacht sind. Für den einen ein Segen, kann Cannabis für andere ein Fluch sein. Man sollte aber dem Opa nicht sein Steak verbieten, weil es das Baby nicht beißen kann!
So ähnlich sieht das auch ein Abgeordneter des kalifornischen Parlaments, der Doug zu einem Gespräch empfängt. Er hat selbst nie gekifft und wird es wohl auch nicht tun. Aber nach Gesprächen mit Patienten, die Cannabis aus medizinischen Gründen konsumieren, hat er Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht, die die medizinische Nutzung von Gras in Kalifornien ermöglichen. “Ich finde es nicht richtig, wenn die Regierung Ärzten und Patienten -- egal, wie viel Schmerzen er hat -- sagt, `Wir lassen Euch das nicht tun` Wenn man mit jemandem spricht, der leidet, sieht man, dass das nicht geht”, sagte der Senator vor laufender Kamera.
Ich bin gespannt, wie lange sich europäische Regierungen noch anmaßen, sich für medizinisch versierter zu halten als Ärzte; wie lange man Leidenden einen Stoff vorenthält, der Leiden lindern kann; wie lange man erwachsenen Menschen vorschreiben will, was sie ihren Körpern zuzuführen haben und was nicht. Ich bin gespannt, wie lange sich das die ständig wachsende Masse der Cannabis-Konsumenten in Europa noch bieten lässt, bevor es zum kollektiven Scheiß-egal-Flash kommt und die Kiffer kiffen, wann und wo es ihnen gerade passt.
Die Zeit des Leidens hat ein Ende für Doug Benson. Nach 30-tägiger Cannabis-Abstinenz fängt jetzt im Cannabis-Experiment “Super high me” die 30-tägige Zeit des Dauerkiffens an. Dafür hatte sich Doug im letzten Teil ja schon mit reichlich Gras aus den Cannabis-Apotheken versorgt. Jetzt steht der Volcano bereit und Doug kann es kaum noch erwarten.
Dabei wird der erste Ballon, also der erste Gras-Hit nach einem Monat, erstaunlich wenig zelebriert. Im Stehen in der Küche gibt er sich den ersten Kopf und erlebt den ersten Flash nach einem Monat zwischen Pfannen und dreckigen Weingläsern. Das würden Cannaseure anders planen…
Viel schöner, als Doug beim Kiffen zuzusehen, ist allerdings, wie er sich über die amerikanischen Anti-Cannabis-Spots lustig macht. So schlägt er vor, seiner Oma am Telefon endlich die Wahrheit über das erneute Fernbleiben zu sagen und den Weed-Konsum dafür verantwortlich zu machen.
Für Doug Benson in “Super high me” klingt das abwegig, für mich ist das der einzig richtige Weg. Wenn wir nicht anfangen, die Leute in unserem Umfeld mit der Tatsache konfrontieren, dass sie umgeben sind von Cannabis-Konsumenten, die alle ihre Leben meistern, werden wir nie die breite Akzeptanz in der Bevölkerung erreichen, die notwendig ist, um ein Umdenken seitens der Politik in Sachen Liberalisierung oder gar Legalisierung von Cannabis zu erzielen.
Ich meine, dass freakige Rastas und schmuddelige Straßenkids viel zu lange das Bild vom Kiffer geprägt haben. Es ist an der Zeit, als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft aufzustehen und zu seinem Konsum zu stehen. Nur, wenn der Arzt, der Ingenieur, die Krankenschwester oder der Mathematik-Lehrer dazu stehen, Cannabis zu konsumieren, wird sich das Ansehen des Krauts und seiner Konsumenten langfristig ändern. Solange aber die Herren Doktoren und Ingenieure tagsüber in das von der BILD vorgeformte Horn zur Jagd auf Kiffer und Grower blasen, um sich dann abends hinter verschlossenen Vorhängen den wohl verdienten Feierabend-Joint zu gönnen, solange wird sich auch in der Cannabis-Politik nichts ändern.
So, jetzt lassen wir Doug ne Runde kiffen und über die Anti-Drogen-Spots herziehen. Viel Spaß!