Da hatte Bob Malle vor wenigen Wochen zahlreiche Damen zum in die Blüte geschickt, um sie kurz darauf von einem kräftigen Warlock-Männchen bestäuben zu lassen (wir berichteten hier), und dann das: Statt balls of steel bildeten sich kurz vor der Bestäubung weibliche Blüten beim Warlock-Männchen. So was geht??? So was geht!
Also alles wieder zurück auf Start. Dumm nur, dass etliche White Widows, White Zones, Critical Zones, Bushmans und viele andere gerade am richtigen Zeitpunkt sind, um bestäubt zu werden und jetzt ausblühen müssen. Bis der neue Steckling vom Warlock-Männchen blüht, ist die weibliche Blüte zu weit fortgeschritten, um die Pflanzen dann noch zu bestäuben. Es wird also wieder ein Haufen geilstes Weed geerntet, das keiner habe wollte.
Konkret heißt das, dass das Projekt “neue Strains” um 3-4 Wochen nach hinten verschoben werden muss. Dafür beginnen Bob Malle und ich am kommenden Wochenende, eine Outdoor-Reportage zu drehen, die der Cannabis-indoor-Reihe in nichts nachstehen soll.
Die wenigsten Cannabis-Bauern, die ihr Kraut indoor anbauen wollen, können auf den Luxus eines ganzen Growrooms zurückgreifen. Im Gegenteil: Die meisten müssen sich zentimeterweise Platz vom Lebensraum abknapsen, um eine Box, einen Schrank oder ein Zelt unterzubringen, in dem das grüne Gold unter kontrollierten Bedingungen wachsen kann.
Schnell wird dann zum Growzelt gegriffen. Das hat man schon mal gesehen, das kann nicht so schwierig sein. Ist es auch nicht -- theoretisch. Praktisch kommt nach der Bestellung ein flaches Paket ins Haus, dem man von außen erstmal nicht ansieht, dass es jemals eine mehr oder weniger stabile Grow-Box werden könnte.
Wenn die Box dann endlich steht, geht es an die Einrichtung. Wohin kommt der Filter, wohin der LTI? Das Vorschaltgerät für die NDL nach draußen oder drinnen? Wenn draußen, wo kommen die Kabel hin? Und wo bitte ist der Platz für den Ventilator?? (Unter uns: Den gibt es nicht. Man braucht Clip-Ventilatoren, oder die Rumwerkelei und das Schließen von Kompromissen hört nie auf.)
Genau darum geht es im folgenden Video, das detailiert den Aufbau einer Homebox 1.8 erklärt. Das darin gesehene kann sinngemäß auf alle Boxen angewandt werden, wenn man Lampen und Lüftung ins Verhältnis setzt.
Mit weiteren beeindruckenden Aufnahmen von diversen Kulturen endet die Cannabis-indoor-Reihe. In 23 Teilen haben wir gelernt, die Qualität von Samen zu beurteilen und wissen, wie man Stecklinge richtig pflegt.
Die Aufzucht der jungen Pflanzen ist kein Problem mehr, und den Erntezeitpunkt können wir mit zwei Methoden relativ sicher bestimmen.
Beim Trocknen machen wir keine Fehler mehr, und das Kraut, das wir kiloweise ernten, würde auf allen Canna-Cups den 1. Platz abräumen – oder?
Natürlich bedarf es einer Menge Erfahrung und auch vieler Fehler, bis man den Dreh raus hat. Wenn das Grundprinzip aber einmal verstanden ist, kann man ruhig mutiger werden und auch mal eigene Experimente wagen.
Die vorletzte Folge von Cannabis indoor führt uns weiter in die große, weite Welt der Cannabis-Zucht. Wer bis heute dachte, seine Homebox XL mit dem 600-Watt-Strahler sei ne große Nummer, der sollte bei der Anlage von Humphrey wegsehen. Für den Homebox-Grower würde eine Welt zusammenbrechen, wenn er mit ansehen müsste, wie Humphrey mit 1200 Watt einen Quadratmeter beleuchtet und dabei keine Temperaturprobleme hat.
Wer denkt, dass seine Hydro-Anlage besonders innovativ ist, der wird von Alf eines besseren belehrt. Absolut schöne Anlagen und tolle Bilder von beeindruckenden Cannabis-Kulturen. Viel Spaß!
In Teil 21 setzt das Team von Cannabis indoor seinen Streifzug durch europäische Kulturen fort und blickt in fremde Growschränke. Es gibt perfekte Hydro-Kulturen zu sehen, beeindruckende Seas of green mit Erträgen jenseits der 1 g/Watt-Grenze und ausgeklügelte Stealth-Systeme. Wer sich bei jedem der Züchter nur ein bisschen abschaut, wird auf absehbarer Zeit ein geachteter Cannabis-Bauer werden.
Jetzt wird´s klebrig: Cannabis goes Haschisch in Teil 20 von Cannabis indoor. Mit einfachen Methoden wird das Harz aus den Blüten extrahiert.
Jeder Canna-Bauer kennt das: Am Ende der Ernte hat man die großen Buds vom kleinen Shizzle getrennt und fragt sich, was mit diesem Berg an Blattmasse und Kleinstblüten wohl noch anzufangen ist. Viele nutzen einen Teil zum Backen und Kochen mit Cannabis, aber so viel kann ja kein Mensch essen.
Deshalb werden in Cannabis indoor verschiedene Methoden zur Haschgewinnung hergestellt. Wer die beherrscht, hat nicht nur lecker Hasch, sondern muss sich auch um die Entsorgung von Ernteresten von noch so fetten Cannabis-Ernten keine Gedanken mehr machen.
Fast erntereife Chronics und Hans Söllner im Hintergrund -- lehnt Euch zurück, raucht, was immer Ihr rauchen wollt und genießt es
edit: Das geile Video von Söllner x Chronic ist leider gelöscht worden. Zwar ist es bei Söllner geblieben, aber mit erntereifen Chronics haben die Sativas nix mehr zu tun. Was soll´s -- hauptsache grün!
Cannabis indoor beschäftigt sich im 19. Teil weiter mit der Ernte. Im letzten Abschnitt des 18. Teils haben wir bereits erfahren, dass man vor der Ernte die Wurzeln gut spülen sollte, um Geschmack und Brennbarkeit des getrockneten Grases zu verbessern. Außerdem wissen wir, dass zu früh geerntetes Gras weniger potent ist, zu spät geerntetes Weed eine schon fast narkotische Wirkung erzielt, die einem in wenigen Minuten die Augen zudrückt. Auch bei Cannabis kommt es wie so oft im Leben auf die goldene Mitte an.
In Teil 19 wird gezeigt, wie man sehr genau oder auch nur Pi mal Daumen den richtigen Erntezeitpunkt feststellt. Außerdem geht es um die “Maniküre” der fertigen Buds. Dies ist wichtig, weil die Blätter während der Trockung sehr viel Wasser an die Blüten abgeben. Abgesehen davon könnten sich kleine Schimmelstellen unter den Blättern verstecken, welche sich während der Trockung ausbreiten könnten.
Zum Schluss geht es um die Lagerung der trockenen Cannabis-Buds und die Reinigung des Systems -- der wichtigste Teil in der Vorbereitung auf den nächsten Durchgang.
Damit ist dann auch bald Schluss mit der Cannabis-Indoor-Reihe -- und das ist auch gut so. Erstens kann ich die gelangweilte Stimme des Sprechers nicht mehr hören, und zweitens beginnt bald die Outdoor-Saison, auf die Ihr Euch professionell vorbereiten sollten.
Auf Mallorca sind seine Strains bereits eine Institution. Jetzt macht er sich dran, Mitteleuropa für seine exquisiten Resultate langjähriger Cannabis-Zucht zu begeistern. Am Wochenende legte Bob Malle von Mallorca Seeds den Grundstein für eine neue Strainreihe. Die Cannatube durfte exklusiv dabei sein, als Bob sich für seine Kandidatinnen und seinen Kandidaten entschied.
Ich traf Bob Malle an einer Tankstelle, irgendwo auf Mallorca. Mein Auto musste ich stehen lassen. Stattdessen lud mich der Rasta in einen schwarzen Van ein. Die Seitenscheiben waren verdunkelt, und ich musste mich mit dem Rücken zum Fahrer setzen. Bob saß mir gegenüber. “Du siehst nicht nach rechts, nicht nach links und drehst dich nicht um!”, wies er mich freundlich an. Verständlich, dass er vorsichtig war. Schließlich hatten wir uns vorher erst zweimal gesehen. Klick hier zum Weiterlesen
Bob Malley von Mallorca Seeds startet am morgigen Samstag, 03. April 2010, sein neuestes Projekt. Er will einen komplett neuen Strain kreieren, und morgen soll die Bestäubung der Damen erfolgen. Das beste: Er lässt die Cannatube während des ganzen Prozesses – vom Seed zum Weed – mitverfolgen und beobachten. So erhaltet Ihr nie gesehene Eindrücke aus dem Herzen einer Seedbank.
Welchen Strain er im Kopf hat, hat Bob noch nicht verraten. Nicht mal einen Teil der Elternschaft hat er im Vorgespräch durchschimmern lassen. Man munkelt von der “White Zone” – eine Kreuzung aus White Russian, White Rhino und Black Domina. Da die aber bereits in der Blütekammer stehen und in den letzten Zügen sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass die jetzt noch bestäubt werden sollen. Wir lassen uns also überraschen. Morgen abend wissen wir mehr.