2010 May - Cannatube


Archive for May, 2010

Cannabis-Zucht 2/3 – Die K2 ziehen ein

Cannabis-Zucht 2/3 – Die K2 ziehen ein

Weiter geht´s im bislang besten Growing-Video, das ich gesehen habe. Schade, dass es so etwas noch nicht gab, als ich meine ersten Gehversuche gemacht habe…

Im zweiten Teil ziehen die K2 ein und nehmen unter den drei 600-Watt-Industrias Platz. Da die massive Lichtmenge deutlich zu viel des Guten für die jungen Stecklinge wäre, werden die Lampen zunächst sehr hoch gehängt und nur abwechselnd betrieben. Erst später werden alle drei Lampen gleichzeitig eingeschaltet und tiefer gehängt.

Eine Stippvisite führt die Cannabis-Farmer auch in die Produktionshallen von Plagron. Dort haben sie sich von fachkundigem Personal erklären lassen, was eine gute Cannabis-Erde ausmacht.

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May 29, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis-Outdoor: Bob Malle setzt die Pflanzen raus

Die Cannabis-Plantage von Bob Malle ist fast fertig. Die Erde ist in den Löchern, die Erdbelüftung wurde verlegt, jetzt ist es an der Zeit, die Stecklinge einzupflanzen. In diesem Jahr nutzt Bob ausschließlich Genetik von Mallorca-Seeds, unter anderem Berlin x Bushman x Warlock, Mallorca Gold und Superzone. “Geile Pflanzen. Super stabil, fetter Ertrag und harzig ohne Ende. Gibt´s bei Samenwahl.com oder direkt bei Rudi in der Growzone Mallorca am Ballermann”, sagt er und streichelt seine Babys liebevoll.

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Cannabis trickreich: Ein Loch ist im Topf

Um den Cannabis-Planzen mehr Platz nach unten zu bieten, greift Bob zu einem Trick: Er nimmt große Töpfe – 20 bis 25 Liter – und entfernt den Boden. Dann drückt er den nun bodenlosen Topf etwa 10 cm tief in die Erde, mit der er das Loch gefüllt hat. “Dadurch gewinne ich nicht nur etwa 30 cm an Tiefe für die Wurzeln, ich kann die Pflanzen so auch einfacher gegen Insekten

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Bob drückt den Steckling leicht an

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Cannabis-Paradies - BBW wächst am neuen Platz

schützen und gießen, da die unteren Äste so nicht mehr auf dem Boden liegen”, erklärt Bob und füllt den Topf mit derselben Erdmischung, die er auch in das Loch gefüllt hat: Plagron Allmix, BioBizz  Allmix, Torf und Humus.

Nachdem er die Töpfe randvoll mit Erde gefüllt hat, drückt er eine faustgroße Vertiefung hinein, nimmt die Stecklinge, die 2 Wochen lang indoor vorgewurzelt haben, und setzt sie in die Erde. Ein bisschen andrücken – fertig. Topf für Topf füllt sich mit den jungen Pflanzen, die zum ersten Mal in ihrem Leben die natürliche Sonne sehen – und heute brennt der gelbe Lebensspender mit voller Kraft. “Wenn man die Möglichkeit hat, kann man sie zu Hause schon mal drei Tage an einen Platz stellen, an dem nicht den ganzen Tag die Sonne scheint, um die Kleinen an die Lichtintensität und die Wärme zu gewöhnen”, rät Bob Malle, der seit 30 Jahren Cannabis anbaut und schon selbst den einen oder anderen leckeren Strain kreiert hat.

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6,2 - der perfekte PH-Wert

Wenn alle Töpfe mit Pflanzen bestückt sind, gilt es, sie sofort ausreichend zu gießen. Bob hat zum Glück Regenwasser zur Verfügung, dass er in einer Zisterne sammelt. Mit einer Pumpe füllt er ein großes Fass, das ganz in der Nähe der Plantage steht. In das Wasser gibt er Wurzelstimulator und regelt den PH-Wert auf 6,2. Der EC-Wert liegt bei 0,19. “Ich gebe am Anfang reichlich Wasser rund einen halben Liter. Es versickert viel in der vielen Erde”, sagt Bob und gießt langsam das Wasser um die Pflanzen.

Das nächste Mal konzentrieren wir uns auf die Ernährung von Cannabis im Outdoor-Bereich, lernen von Bob etwas über Schädlingsvorsorge und -bekämpfung und erfahren, welche Pflege Cannabis draußen verlangt.

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May 26, 2010 Post Under Cannabis-Outdoor - Read More

Cannatube auf Reisen zur Expocannabis

Die Cannatube geht am morgigen Samstag auf Reisen: Die Forschungsgruppe  ”Indoor-Growing”, die Abteilung “Verköstigung” sowie das Ressort “ökologischer Outdoor-Anbau” – kurz gesagt: ich Icon Biggrin in Cannatube auf Reisen zur Expocannabis –  treffen sich im spanischen Malaga mit der internationalen Cannabis-Szene auf der Expocannabis.

Gemeinsam mit den Jungs von Growzone Mallorca und Samenwahl (danke nochmals, Kay, für die Akkreditierung) werde ich mich mal nach Neuheiten auf dem Markt umsehen. Vor allem will ich mal schauen, wieviel Lichtjahre die Hersteller noch davon entfernt sind, vernünftige LED´s zu liefern, die auch für unsere Belange taugen.

Abgesehen davon werden wir jede Menge der von Green-House, Dutch-Passion und etlichen spanischen Seedbanks gereichten Kostproben des neuen Materials verköstigen. Sobald ich wieder klar denken kann – ich schätze, das wird nicht vor Mittwoch sein – gibt es natürlich einen ausführlichen Reisebericht.

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May 21, 2010 Post Under Cannabis-news - Read More

Cannabis-Zucht Teil 1/3 – Ein Growroom entsteht

Cannabis-Zucht Teil 1/3 – Ein Growroom entsteht

Mit Cannabis-Zucht Teil 1 habe ich ein Video gefunden, dass keine Fragen mehr offen lässt. Wer nach diesen drei Teilen noch Fragen zur Indoor-Zucht von Cannabis hat, der sollte sie sich noch einmal ansehen. Ist danach noch immer nicht alles klar, würde ich der ganzen Sache noch einen letzten Versuch geben. Wer es nach dreimaligem Konsum dieses Indoor-Videos aber immer noch nicht begriffen hat, dem rate ich zu Dosenbier. Wenn man das nicht aufkriegt, hat man wenigstens Leute in seiner Nähe, die sich damit auskennen.

Ohne großen Firlefanz und super professionell wird hier ein stinknormales Zimmer einer wahrscheinlich niederländischen Wohnung in einen Growroom verwandelt, der durch Einfachheit, Funktionalität und ein Maximum an Sicherheit besticht. Leider werden auch in diesem Video die Kosten unterschlagen, die ich alles in allem auf knapp 2000 Euro schätze. Qualität hat eben seinen Preis. Wohin das führen kann, sieht man am Ende des dritten Teils.

Gegrowt werden 27 K2-Stecklinge unter 3 mal 600 Watt Industria-Lampen. Dabei wird im Video Erde von Plagron und die Düngerserie für Erde von Hesi gewählt. Genauigkeit ist angebracht, aber man sieht deutlich: Cannabiszucht ist keine Raketenwissenschaft. Für diejenigen unter Euch, die das Glück haben, auf dem Mond zu leben, kann das nur eins heißen: Versucht es doch auch mal. Es ist einfacher, als Ihr denkt, nicht mehr auf das schlechte, überteuerte Mondgras von der Milchstraße angewiesen zu sein.

Für diejenigen, die das Pech haben, in Deutschland zu leben, ist Cannabis selbstverständlich immer noch das gefährlichste Rauschgift der Welt, und ein Zug von einem Joint macht sofort heroinsüchtig. Dafür gibt es allein in Deutschland Millionen Beispiele . Für Euch gilt es natürlich, jeden Homegrower sofort bei der örtlichen Polizei anzuzeigen und ihn bei der anschließenden Gerichtsverhandlung in aller Öffentlichkeit anzuspucken.

Film ab!

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Canntube wieder ganz die Alte

Cannatube hat die Schwierigkeiten nach dem Serverumzug offensichtlich überwunden und ist wieder ganz die Alte. Mehr noch: Die Ladezeiten sollten sich deutlich verkürzt haben.

Wenn Ihr im täglichen Betrieb noch einen Fehler findet, mailt mir kurz an admin (at) cannatube (punkt) de. Vielen Dank für Eure Geduld, denn trotz des Chaos gab es nicht eine böse Mail.

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Hanfparade 2010 – Cannabis ist Weltkultur

Pressemitteilung der Hanfparade vom 28. November 2009

Am Samstag, den 7. August 2010, wird in Berlin die Hanfparade 2010 unter dem Motto “Cannabis ist (Welt) Kultur” stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und ihre Nutzung als Rohstoff, Genussmittel und Medizin wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen.

Die Hanfkultur ist in den letzten 150 Jahren weitgehend aus dem Allgemeinwissen der Bevölkerung verschwunden. Umfasste der Artikel “Hanf” in Meyers Konversationslexikon in 15 Bänden von 1874-1878 insgesamt mehr als vier Seiten, so waren es im Brockhaus in 20 Bänden von 1929-1935 noch eine Seite und im Knaurs Lexikon in 20 Bänden von 1974 nur noch eine halbe Seite. Interessensgruppen aus Wirtschaft und Politik haben diesen Wissensschwund proaktiv mit irreführenden und angstschürenden Falschmeldungen begleitet und befördert.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, behauptete noch im Jahre 2009, Cannabis habe keine medizinische Wirkung . im gleichen Jahr, in dem die größte Organisation von Ärzten in den USA, die American Medical Association (AMA), ihre lange gehaltene Position, dass Cannabis keinen medizinischen Wert hätte, revidiert hatte und ein Jahr nachdem die zweitgrößte landesweite Vereinigung von Ärzten in den USA, den American College of Physicians (ACP), eine Mitteilung herausgegeben hatte, die zu einer “Evidenzbasierten Überprüfung von Marihuana” aufrief, da man die medizinische Wirkung von Cannabis als erwiesen ansah. Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin veröffentlichte in den letzten Jahren hunderte von Abstracts von Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis als Medizin untermauern. In den USA hat man wohl unsere Forderungen besser analysiert und verstanden als im eigenen Land.

Wer heute in Deutschland seinem Haus eine Wärmeisolation verpasst, der erhält vom Staat dafür Geld (Subventionen). Häufig werden Häuser hierbei mit Styropor (ein aus Erdöl hergestellter Dämmstoff) isoliert. Der nachwachsende und somit nachhaltige Dämmstoff Hanf kommt sehr selten zum Einsatz und wird nicht speziell gefördert, obwohl Dämmstoff aus Hanf im Gegensatz zu Styropor atmungsaktiv ist und somit zu einem besseren Raumklima führt und sich weniger Kondenswasser an den Wänden bildet. Zudem wirkt Hanf als Fungizid und mindert die Schimmelpilzbildung im Gemäuer. Gefordert wird somit von der Hanfparade eine ausschließliche Subventionierung von nachhaltigen Baustoffen wie Produkte aus Hanf.

Lange Zeit wurde Papier aus Hanffasern hergestellt. Die Papierproduktion aus Holz wurde erst im vorletzten und vor allem im letzten Jahrhundert üblich. Hätte die Verteufelung des Hanfes nicht stattgefunden und wäre man dem Hanf bei der Papierproduktion treu geblieben, dann würden heute Tausende von Quadratkilometern auf dieser Erde heute noch bewaldet sein und nicht abgeholzt als minderwertiger Boden die Erde verschandeln und die “Klimakatastrophe” wäre ein paar Nummern kleiner. Die Hanfparade fordert hier eine “Wiedergutmachung” seitens der Propagandisten der Prohibition.

Hanfblüten und Produkte aus Hanfblüten werden seit Tausenden von Jahren als “Zaubertrank” (Miraculix lässt grüßen) im kultischen Rahmen wie auch als Genussmittel genutzt. Diese Riten des Hanfgebrauchs zählen eindeutig zum Weltkulturerbe und sind deshalb zu schützen und nicht zu kriminalisieren.

Die Hanfparade fordert, dass die gesamte Hanfkultur, also sowohl die Kunst Hanf als Rohstoff, als Lebensmittel, als Genussmittel und als Medizin zu nutzen, dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen und den bisherigen, ausschliesslich auf Strafverfolgung ausgerichteten, Behörden zu entziehen ist. Des weiteren sind die Samen der verschiedenen Hanfsorten respektive Hanfzüchtungen aus Gründen der Biodiversität (biologische Vielfalt) zu schützen und dem materiellen Weltkulturerbe der UNESCO zu unterstellen.
Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Samstag, 7. August 2010, in Berlin unter dem Motto “Cannabis ist (Welt) Kultur”. Jeder, der diese Forderung unterstützen will, ist herzlich eingeladen, an den Vorbereitungen der Hanfparade 2010 mitzuwirken.
Ansprechpartner/Pressesprecher

* Steffen Geyer
steffen@hanfparade.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel: 0178 / 65 94 399

Kontaktadresse

* Hanfparade
c/o Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5
10178 Berlin – Mitte
* E-Mail: info@hanfparade.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
* Web: http://www.hanfparade.de

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Weißer Rauch über Berlin

Cannabis-Konsumenten in der Hauptstadt können auf aufatmen. Wie gestern bekannt wurde, wird Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine Verwaltungsvorschrift unterzeichnen, wonach der Besitz von bis zu 15 Gramm Cannabis-Produkten weiterhin straffrei bleiben soll. Eine Sprecherin der Senatorin sagte: “Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht und sehen keinen Grund, die Werte anzupassen.”

1994 hatte das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass Cannabis in geringen Mengen zum Eigenkonsum besessen werden darf. Zwar ist das Betäubungsmittelgesetz grundsätzlich Bundesangelegenheit, die Bundesländer dürfen aber festlegen, wie sie die geringe Mengen definieren. In der Hauptstadt hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem die Linken, aber auch die Grünen für eine großzügige Auslegung stark gemacht.

Kurz nach der Entscheidung der obersten Bundesrichter hatte der Berliner Senat auf Drängen des Parlamentes gegen den Widerstand der CDU die Regelung eingeführt, wonach bei Mengen bis zu 10 Gramm das Verfahren automatisch eingestellt wird und bei Mengen bis zu 15 Gramm das Verfahren eingestellt werden kann. In der jetzt zu verlängernden, gültigen Verwaltungsvorschrift heißt es dazu:

“Die Staatsanwaltschaft kann nach den Umständen des Einzelfalls von der Strafverfolgung gemäß § 31 a BtMG absehen, wenn sich die Tat auf den Umgang mit Cannabisharz oder Marihuana in einer Bruttomenge von nicht mehr als 15 Gramm zum gelegentlichen Eigenverbrauch bezieht, sofern hinsichtlich des Wirkstoffgehalts von einer geringen Menge ausgegangen werden kann und die übrigen tatbestandlichen Voraussetzungen gegeben sind. [...] Bezieht sich die Tat auf den Umgang mit Cannabisharz oder Marihuana zum gelegentlichen Eigengebrauch in einer Bruttomenge von nicht mehr als 10 Gramm, so ist das Ermittlungsverfahren grundsätzlich einzustellen.”

Die Obergrenzen fallen je nach Bundesland teilweise sehr unterschiedlich aus. Während in Bayern nur 6 und in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur 5 Gramm akzeptiert werden, kommt man in Berlin, Bremen und Niedersachsen mit einem Lächeln aus einer Kontrolle, wenn man nicht mehr als 15 Gramm Gras, Hasch, Pollen, Öl etc. am Mann hat. Wobei: Bei 15 Gramm reinstem HoneyBee-Öl sähe die Sache wohl schon wieder anders aus Icon Smile in Weißer Rauch über Berlin

Für mich heißt diese Nachricht: Widerstand lohnt sich! Je mehr Menschen kiffen, desto schwieriger wird es für die Strafverfolgungsbehörden, der Sache Herr zu werden. Wollen sie denn wirklich 20 Millionen Bundesbürger einsperren? Unrealistisch!

Genauso verhält es sich mit dem Anbau zum Eigenkonsum: Je mehr Bauern sich selbst versorgen, desto größer wird die Akzeptanz in der Bevölkerung, desto schwerer werden es die Parteien und Behörden haben, noch logische Argumentationsketten gegen den Anbau zu stricken. Overgrowing the goverment heißt die Devise. Jetzt erst Recht!

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Trouble nach Serverumzug

Ihr habt es sicher schon bemerkt: Auf der Canntube läuft es seit ein paar Tagen nicht mehr rund. Hier und da hakt es, die Slideshow funktioniert nicht, und der eine oder andere wird sich schon über 404- und 403-Fehlermeldungen geärgert haben. Grund dafür ist ein Serverumzug. Die ganzen Seiten der Tube liegen jetzt auf einem eigenen Server, der sicher hinter ausländischem Schloss und Riegel steht – man kann ja nie wissen.

Nun ja, der ganze Umzug der Datenbanken ist wohl nicht ganz so problemlos verlaufen, wie es die ganzen Anleitungen im Internet versprochen hatten. Aber ich bin dran, und irgendwann wird auch die Slideshow wieder funzen.

Und damit das nicht der erste Artikel auf der Cannatube ist, in dem es nicht auch ums grüne Gold geht:

Cannabis!

So, das war´s. Keep it green!

Cannasseur

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May 13, 2010 Post Under Cannabis-news - Read More

Cannabis outdoor, Teil 1: Vorbereitungen mit Bob Malle

Canna-farm in Cannabis outdoor, Teil 1: Vorbereitungen mit Bob Malle

Eine Cannabis-Plantage in Marocco

Auch auf Mallorca ist die Gefahr von Nachtfrösten weitestgehend gebannt, und Bob Malle, the god of cannabis auf Mallorca, hat seine Outdoor-Plantage vorbereitet. Ich durfte ihn mit der Kamera begleiten, habe aber noch keinen Plan, wie ich das Video von der Cam auf meinen Mac bekomme, um es zu bearbeiten, ohne hunderte Euro für ein spezielles Kabel auszugeben. Wer eine Idee hat, wie man .dat-dateien so konvertiert, dass sie mit I-Movie bearbeitet werden können, kann mir eine Mail an admin ( at) cannatube (punkt)de schicken. Als Belohnung für den richtigen Tipp gibt es eine feine Mischung von Mallorca Seeds. Da die Samen nicht nach Deutschland geschickt werden dürfen, kann sie der Gewinner in der Growzone-Mallorca in der Calle Lisboa 9 am Ballermann 1 in Arenal auf Mallorca direkt abholen. Wenn Ihr Glück habt, trefft Ihr sogar Bob Malle dort, denn er ist Stammkunde bei Mallorca Seeds. So, jetzt aber zum eigentlichen Report, den ich in Ermangelung von bewegten Bildern erst einmal mit Fotos illustriere.

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Bob Malle auf der Finca

Bei Bobs Outdoor-Plantage handelt es sich um eine rund 80 Quadratmeter große Fläche auf einer Finca irgendwo auf Mallorca. Die Fläche hat er zum Schutz gegen Wildtiere mit Hasendraht eingezäunt. Da der Boden auf Mallorca sehr steinig ist, erübrigte es sich, den Draht im Boden einzugraben, da kein Hase der Welt in der Lage ist, ohne Einsatz von Sprengstoffen in dieses Erdreich vorzudringen. Nachdem die Umzäunung stand, wählte Bob die Plätze für die Löcher aus. Bob setzt seine Pflanzen nicht in Töpfen raus, sondern gräbt rund 100 Zentimeter tiefe Löcher, die im Durchmesser etwa 50 Zentimeter haben. Das hat den Vorteil, dass die Wurzeln später tiefer ins Erdreich eindringen können, und die Pflanzen so besser gegen Umfallen durch Sturm oder schwere Blüten geschützt sind.

Bevor sich Bob daran machte, die Löcher mit bester Erde zu füllen, brachte er die Wurzelbelüftung an. Das

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Die Wurzelbelüftung

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Bob schließt die Belüftung an

System ist eine seiner zahlreichen Ideen, um den Pflanzen optimale Bedingungen für optimale Resultate zu liefern. Es besteht aus rund 50 Zentimeter flexiblem Plastikschlauch, wie man ihn aus der Gartenbewässerung kennt (kein Gartenschlauch, ein bisschen härter und etwas dünner). In diesen Schlauch bohrt Bob mit einem feinen Bohrer in regelmäßigen Abständen Löcher und verbindet die beiden Enden des Schlauches /Rohres mit einem T-Stück, welches zu drei Seiten offen ist. An das obere Stück dieses T´s schließt Bob einen weiteren, rund 120 Zentimeter langen Schlauch an und führt ihn aus dem Loch. “Cannabis ist ein Pfahlwurzler und treibt seine Wurzeln tief in den Boden. Bei dem schlechten Boden hier würden sie aber gar nicht richtig mit Sauerstoff versorgt und somit auch nicht richtig tief wachsen. Mit der Wurzelbelüftung pumpe ich frische Luft ins Erdreich, und der Sauerstoff steigt langsam nach oben. Daran bedient sich die Pflanze dann, und man kann einen deutlichen Unterschied in der Vitalität der Pflanze feststellen”, sagt Bob, der seit über 30 Jahren in Sachen Cannabis unterwegs ist. Er schließt den Schlauch, der aus dem Loch kommt, an eine Fußpumpe an und prüft sein Werk.

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Cannabis mag gute Erde

Dann ging es darum, die Erde für das erste Loch zu mischen. Drei Säcke BioBizz-Allmix, ein Sack Humus und ein halber Sack Torf wurden dafür in einer Schubkarre gut vermischt und schließlich ins Loch gekippt. Das sollte ein perfekter Nährboden für die jungen Pflanzen sein. Insgesamt wird wohl mehr als eine gesamte Palette Erde in die Löcher gehen. Plagron und BioBizz werden sich freuen über den All-Mix-Hunger der Löcher.

Im nächsten Teil erfahrt Ihr, wie Bob die Stecklinge setzt und das erste Mal gießt.

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Jack Herer ist tot!

Erst hielt Jack Herer Cannabis für die Ausgeburt der Hölle.
Dann ließ er sich belehren und wurde zum glühendsten Streiter für die Legalisierung von Hanf. Jetzt ist er tot, und die Bewegung verliert einen ihrer treuesten Kämpfer.
Mach´s gut, Jack, wo immer Du auch bist!

Er war international der wohl bedeutendste Kämpfer unserer Bewegung für die Legalisierung von Hanf -- der feurigste und unermüdlichste auf jeden Fall. Fast heiliger Zorn erfasste ihn jedes Mal, wenn er die Prohibition von Cannabis an den Pranger stellte. So auch bei seinem letzten Auftritt im September vergangenen Jahres beim Hempstalk im US-Bundesstaat Oregon, nach der er hinter der Bühne einen Herzinfarkt erlitt. Von den Folgen diesen zweiten Infarkts hat sich Jack nie erholt. Er verstarb bereits im April dieses Jahres.

Er war einer der Väter der 1996 per Volksabstimmung durchgesetzten Wiederzulassung von medizinischem Cannabis in Kalifornien, die mittlerweile 12 US-Bundeststaaten nachvollzogen haben. Noch in seiner letzten Rede kritisierte er das im November 2010 zur Abstimmung stehende Tax Cannabis-Gesetz, das den Konsum für alle über 21-jährigen legalisieren, den Anbau aber unter Kontrolle der Kommunen stellen und besteuern will.

Für solche politischen Kompromisse und Faxen war Jack Herer nicht zu haben: Medizin hat seiner Ansicht nach steuerfrei zu bleiben, und der Anbau muß jedermann ohne Ausnahme gestattet sein. Außerdem plädierte er für die Amnestie und Entschädigung für alle wegen Cannabis Inhaftierten und Verfolgten.

Diese Forderung kann als das Vermächtnis Jack Herers gelten, denn wir können sicher sein, dass er seinem feurigen Eifer und dem Kampf zu Lebzeiten erst dann eine Pause gegönnt hätte, wenn diese Forderung restlos erfüllt worden wäre. Höchste Zeit ist es allemal…

In stiller, aufrichtiger Trauer
Cannaseur

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