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Archive for the “Cannabis-Indoor” Category

Cannabis-Ernte: Trübe Ansichten

Cannabis-Ernte: Trübe Ansichten

Den richtigen Erntezeitpunkt für Cannabis zu treffen, ist gerade für Anfänger nicht einfach. Die meisten Samenbanken hauen bei den Zeitangaben die Blüte betreffend gerne mal auf die Kacke und schrauben die Fakten um einige Tage nach unten. Auch Angaben wie “Blütezeit 8-10 Wochen” helfen Grow-Neulingen jetzt kurz vor der Ernte nicht wirklich weiter.

Cannabis Stigmen Braun in
Die Stigmen sind deutlich braun gefärbt.

Eine etwas genauere Methode ist es, die Blütenhärchen -- die so genannten Stigmen -- auf ihre Braunfärbung zu untersuchen. Diese Stigmen sind zu Beginn der Blütephase schneeweiß und verändern ihre Farbe während der ganzen Zeit kaum. Erst gegen Ende der Blütephase -- also Ende der 6., Anfang der 7. Woche bei 60-Tage-Blühern -- tritt bei einzelnen Stigmen eine leichte Braunfärbung ein.

Wenn das passiert, sollte man langsam damit beginnen, Düngerrückstände aus der Erde zu spülen, da die Ernte nicht mehr lange auf sich warten lässt. Wenn etwa 75% der Stigmen eine deutlich braune Farbe angenommen haben, ist das Gras vermutlich erntereif. Dies ist aber lediglich eine Faustregel -- genau kann man den richtigen Erntezeitpunkt bei Cannabis nur anhand der Stigmen-Färbung nicht bestimmen.

Dazu bedarf es eines tieferen Blickes ins Herz der Blüte, wo die Trichome sitzen. Ein kleines Mikroskop mit mindestens 30-facher Vergrößerung leistet dabei hervorragende Dienste und ist nicht teuer. Als Alternative gibt es kleine Taschenmikroskope, die ein wenig günstiger sind.

Cannabis Trichome-150x150 in

Trichome im close up

Die Trichome sind kleine Harztröpchen, die aus den Drüsen der Cannabisblüte austreten und an der Luft erstarren. Sie enthalten das THC und viele andere Cannabinoide, denen all unser Streben in den vergangenen Wochen galt. Zu Beginn der Blüte sind gar keine Trichome zu sehen. Sie werden erst im weiteren Verlauf der Blüte sichtbar, wenn die Pflanze mit der Harzproduktion beginnt. Das findet in der Regel nach Abschluss des Stretches -- dem heftigen Längenwachstum direkt nach Einleiten der Blüte -- mit Beginn der 5. -- 6. Woche statt.

Dann bilden sich die ersten Köpfchen auf den Drüsen. Sie sind total transparent und durchsichtig. In diesem Stadium macht es wenig Sinn, die Blüte bereits zu ernten. Das High wäre eher diffus und schwach, und ein wirkliches Cannabis-Aroma würde sich nicht einstellen.

Im weiteren Verlauf der Blütephase verändert sich die Färbung der Trichome, die dann deutlich eintrüben. Bei 8-Wochen-Blühern sollte es gegen Ende der 7. Woche, Anfang der 8. soweit sein, wenn uns die Breeder mit ihren Angaben nicht mal wieder die Taschen vollgelogen haben. Dann seht ihr tatsächlich richtig milchige Köpfchen auf den Harzdrüsen sitzen. Jetzt ist für die meisten von Euch der richtige Zeitpunkt erreicht. Das Verhältnis von THC zu CBD, CBN und den anderen -- vielfach unbekannten Cannabinioden -- ist jetzt optimal, und der Rauch sorgt für ein sattes High, das nicht sofort müde macht.

Lässt man diesen Zeitpunkt verstreichen, verfärben sich die Trichome in Richtung Bernstein. Passiert dasCannabis Trichome Bernstein in nur bei einzelnen Köpchen, hat das auf die Wirkung des Grases keinen entscheidenden Einfluss. Ist aber die Masse der Trichome bernsteinfarben bis braun, dann wird der Rausch sehr körperbetont und führt zu einer starken Müdigkeit. Ideal für Konsumenten, die Probleme mit dem Einschlafen haben, aber definitiv suboptimal für Gelegenheitsraucher, die ihren Samstag mal mit einem Joint beginnen wollen. Sie werden nicht viel von ihrem Tag haben…

Wer das beachtet, wird garantiert viel Spaß mit seinem Gras haben.

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August 15, 2010 Post Under Cannabis-Indoor, Cannabis-Outdoor - Read More

Cannabis-Zucht 3/3 – Die Ernte

Cannabis-Zucht 3/3 – Die Ernte

Im letzten Teil von Cannabis-Zucht geht es -- wie sollte es anders sein -- um die Pflege der Pflanzen im letzten Stadium und die Ernte.

Dabei ist vor allem zu beachten, dass rund eine Woche vor der Ernte kein Dünger mehr gegeben wird. Nur, wenn mehrere Male lediglich Wasser mit etwas Finisher gegeben wird, enthält das Marihuana hinterher keine Düngerrückstände mehr. Das macht sich nicht nur beim Geschmack bemerkbar, das Gras brennt im Joint auch deutlich besser, wenn keine Salze mehr enthalten sind.

Manche Grower entziehen den Pflanzen in den letzten Tagen vor der Ernte das Licht. Zunächst nur um eine Stunde pro Tag reduziert, stehen die Damen dann die letzten drei Tage bis eine Woche in totaler Dunkelheit. Ein massives Plus an Harz ist die Folge.

Leider werden solche kleinen Tricks in diesem Hesi-Video nicht verraten. Trotzdem viel Spaß mit Cannabis-Zucht Teil 3.

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June 2, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis-Zucht 2/3 – Die K2 ziehen ein

Cannabis-Zucht 2/3 – Die K2 ziehen ein

Weiter geht´s im bislang besten Growing-Video, das ich gesehen habe. Schade, dass es so etwas noch nicht gab, als ich meine ersten Gehversuche gemacht habe…

Im zweiten Teil ziehen die K2 ein und nehmen unter den drei 600-Watt-Industrias Platz. Da die massive Lichtmenge deutlich zu viel des Guten für die jungen Stecklinge wäre, werden die Lampen zunächst sehr hoch gehängt und nur abwechselnd betrieben. Erst später werden alle drei Lampen gleichzeitig eingeschaltet und tiefer gehängt.

Eine Stippvisite führt die Cannabis-Farmer auch in die Produktionshallen von Plagron. Dort haben sie sich von fachkundigem Personal erklären lassen, was eine gute Cannabis-Erde ausmacht.

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May 29, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis-Zucht Teil 1/3 – Ein Growroom entsteht

Cannabis-Zucht Teil 1/3 – Ein Growroom entsteht

Mit Cannabis-Zucht Teil 1 habe ich ein Video gefunden, dass keine Fragen mehr offen lässt. Wer nach diesen drei Teilen noch Fragen zur Indoor-Zucht von Cannabis hat, der sollte sie sich noch einmal ansehen. Ist danach noch immer nicht alles klar, würde ich der ganzen Sache noch einen letzten Versuch geben. Wer es nach dreimaligem Konsum dieses Indoor-Videos aber immer noch nicht begriffen hat, dem rate ich zu Dosenbier. Wenn man das nicht aufkriegt, hat man wenigstens Leute in seiner Nähe, die sich damit auskennen.

Ohne großen Firlefanz und super professionell wird hier ein stinknormales Zimmer einer wahrscheinlich niederländischen Wohnung in einen Growroom verwandelt, der durch Einfachheit, Funktionalität und ein Maximum an Sicherheit besticht. Leider werden auch in diesem Video die Kosten unterschlagen, die ich alles in allem auf knapp 2000 Euro schätze. Qualität hat eben seinen Preis. Wohin das führen kann, sieht man am Ende des dritten Teils.

Gegrowt werden 27 K2-Stecklinge unter 3 mal 600 Watt Industria-Lampen. Dabei wird im Video Erde von Plagron und die Düngerserie für Erde von Hesi gewählt. Genauigkeit ist angebracht, aber man sieht deutlich: Cannabiszucht ist keine Raketenwissenschaft. Für diejenigen unter Euch, die das Glück haben, auf dem Mond zu leben, kann das nur eins heißen: Versucht es doch auch mal. Es ist einfacher, als Ihr denkt, nicht mehr auf das schlechte, überteuerte Mondgras von der Milchstraße angewiesen zu sein.

Für diejenigen, die das Pech haben, in Deutschland zu leben, ist Cannabis selbstverständlich immer noch das gefährlichste Rauschgift der Welt, und ein Zug von einem Joint macht sofort heroinsüchtig. Dafür gibt es allein in Deutschland Millionen Beispiele . Für Euch gilt es natürlich, jeden Homegrower sofort bei der örtlichen Polizei anzuzeigen und ihn bei der anschließenden Gerichtsverhandlung in aller Öffentlichkeit anzuspucken.

Film ab!

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May 21, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Tooltime: Eine Homebox 1.8 entsteht

Tooltime: Eine Homebox 1.8 entsteht

Die wenigsten Cannabis-Bauern, die ihr Kraut indoor anbauen wollen, können auf den Luxus eines ganzen Growrooms zurückgreifen. Im Gegenteil: Die meisten müssen sich zentimeterweise Platz vom Lebensraum abknapsen, um eine Box, einen Schrank oder ein Zelt unterzubringen, in dem das grüne Gold unter kontrollierten Bedingungen wachsen kann.

Deluexe Set in Schnell wird dann zum Growzelt gegriffen. Das hat man schon mal gesehen, das kann nicht so schwierig sein. Ist es auch nicht -- theoretisch. Praktisch kommt nach der Bestellung ein flaches Paket ins Haus, dem man von außen erstmal nicht ansieht, dass es jemals eine mehr oder weniger stabile Grow-Box werden könnte.

Wenn die Box dann endlich steht, geht es an die Einrichtung. Wohin kommt der Filter, wohin der LTI? Das Vorschaltgerät für die NDL nach draußen oder drinnen? Wenn draußen, wo kommen die Kabel hin? Und wo bitte ist der Platz für den Ventilator?? (Unter uns: Den gibt es nicht. Man braucht Clip-Ventilatoren, oder die Rumwerkelei und das Schließen von Kompromissen hört nie auf.)

Genau darum geht es im folgenden Video, das detailiert den Aufbau einer Homebox 1.8 erklärt. Das darin gesehene kann sinngemäß auf alle Boxen angewandt werden, wenn man Lampen und Lüftung ins Verhältnis setzt.

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April 22, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis indoor (deutsch), Teil 23/23 – Das Ende

Cannabis indoor (deutsch), Teil 23/23 – Das Ende

Mit weiteren beeindruckenden Aufnahmen von diversen Kulturen endet die Cannabis-indoor-Reihe. In 23 Teilen haben wir gelernt, die Qualität von Samen zu beurteilen und wissen, wie man Stecklinge richtig pflegt.

Die Aufzucht der jungen Pflanzen ist kein Problem mehr, und den Erntezeitpunkt können wir mit zwei Methoden relativ sicher bestimmen.

Beim Trocknen machen wir keine Fehler mehr, und das Kraut, das wir kiloweise ernten, würde auf allen Canna-Cups den 1. Platz abräumen – oder?

Natürlich bedarf es einer Menge Erfahrung und auch vieler Fehler, bis man den Dreh raus hat. Wenn das Grundprinzip aber einmal verstanden ist, kann man ruhig mutiger werden und auch mal eigene Experimente wagen.

Lasst es wachsen!

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April 15, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis indoor (deutsch), Teil 22/23, Zucht-Compilation

Cannabis indoor (deutsch), Teil 22/23, Zucht-Compilation

Die vorletzte Folge von Cannabis indoor führt uns weiter in die große, weite Welt der Cannabis-Zucht. Wer bis heute dachte, seine Homebox XL mit dem 600-Watt-Strahler sei ne große Nummer, der sollte bei der Anlage von Humphrey wegsehen. Für den Homebox-Grower würde eine Welt zusammenbrechen, wenn er mit ansehen müsste, wie Humphrey mit 1200 Watt einen Quadratmeter beleuchtet und dabei keine Temperaturprobleme hat.

Wer denkt, dass seine Hydro-Anlage besonders innovativ ist, der wird von Alf eines besseren belehrt. Absolut schöne Anlagen und tolle Bilder von beeindruckenden Cannabis-Kulturen. Viel Spaß!

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April 15, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis indoor (deutsch), Teil 21/23 – Ein Streifzug durch fremde Schränke

Cannabis indoor (deutsch), Teil 21/23 – Ein Streifzug durch fremde Schränke

In Teil 21 setzt das Team von Cannabis indoor seinen Streifzug durch europäische Kulturen fort und blickt in fremde Growschränke. Es gibt perfekte Hydro-Kulturen zu sehen, beeindruckende Seas of green mit Erträgen jenseits der 1 g/Watt-Grenze und ausgeklügelte Stealth-Systeme. Wer sich bei jedem der Züchter nur ein bisschen abschaut, wird auf absehbarer Zeit ein geachteter Cannabis-Bauer werden.

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April 13, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More

Cannabis indoor (deutsch), Teil 20/23 – Haschisch

Cannabis indoor (deutsch), Teil 20/23 – Haschisch

Jetzt wird´s klebrig: Cannabis goes Haschisch in Teil 20 von Cannabis indoor. Mit einfachen Methoden wird das Harz aus den Blüten extrahiert.

Jeder Canna-Bauer kennt das: Am Ende der Ernte hat man die großen Buds vom kleinen Shizzle getrennt und fragt sich, was mit diesem Berg an Blattmasse und Kleinstblüten wohl noch anzufangen ist. Viele nutzen einen Teil zum Backen und Kochen mit Cannabis, aber so viel kann ja kein Mensch essen.

Deshalb werden in Cannabis indoor verschiedene Methoden zur Haschgewinnung hergestellt. Wer die beherrscht, hat nicht nur lecker Hasch, sondern muss sich auch um die Entsorgung von Ernteresten von noch so fetten Cannabis-Ernten keine Gedanken mehr machen.

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April 11, 2010 Post Under Cannabis-Indoor, Cannabis-goes-Haschisch - Read More

Cannabis indoor (deutsch), Teil 19/23 – Ernte

Cannabis indoor (deutsch), Teil 19/23 – Ernte

Cannabis indoor beschäftigt sich im 19. Teil weiter mit der Ernte. Im letzten Abschnitt des 18. Teils haben wir bereits erfahren, dass man vor der Ernte die Wurzeln gut spülen sollte, um Geschmack und Brennbarkeit des getrockneten Grases zu verbessern. Außerdem wissen wir, dass zu früh geerntetes Gras weniger potent ist, zu spät geerntetes Weed eine schon fast narkotische Wirkung erzielt, die einem in wenigen Minuten die Augen zudrückt. Auch bei Cannabis kommt es wie so oft im Leben auf die goldene Mitte an.

In Teil 19 wird gezeigt, wie man sehr genau oder auch nur Pi mal Daumen den richtigen Erntezeitpunkt feststellt. Außerdem geht es um die “Maniküre” der fertigen Buds. Dies ist wichtig, weil die Blätter während der Trockung sehr viel Wasser an die Blüten abgeben. Abgesehen davon könnten sich kleine Schimmelstellen unter den Blättern verstecken, welche sich während der Trockung ausbreiten könnten.

Zum Schluss geht es um die Lagerung der trockenen Cannabis-Buds und die Reinigung des Systems -- der wichtigste Teil in der Vorbereitung auf den nächsten Durchgang.

Damit ist dann auch bald Schluss mit der Cannabis-Indoor-Reihe -- und das ist auch gut so. Erstens kann ich die gelangweilte Stimme des Sprechers nicht mehr hören, und zweitens beginnt bald die Outdoor-Saison, auf die Ihr Euch professionell vorbereiten sollten.

So long, lasst es wachsen!

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April 6, 2010 Post Under Cannabis-Indoor - Read More
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