Im letzten Teil von Cannabis-Zucht geht es -- wie sollte es anders sein -- um die Pflege der Pflanzen im letzten Stadium und die Ernte.
Dabei ist vor allem zu beachten, dass rund eine Woche vor der Ernte kein Dünger mehr gegeben wird. Nur, wenn mehrere Male lediglich Wasser mit etwas Finisher gegeben wird, enthält das Marihuana hinterher keine Düngerrückstände mehr. Das macht sich nicht nur beim Geschmack bemerkbar, das Gras brennt im Joint auch deutlich besser, wenn keine Salze mehr enthalten sind.
Manche Grower entziehen den Pflanzen in den letzten Tagen vor der Ernte das Licht. Zunächst nur um eine Stunde pro Tag reduziert, stehen die Damen dann die letzten drei Tage bis eine Woche in totaler Dunkelheit. Ein massives Plus an Harz ist die Folge.
Leider werden solche kleinen Tricks in diesem Hesi-Video nicht verraten. Trotzdem viel Spaß mit Cannabis-Zucht Teil 3.
Weiter geht´s im bislang besten Growing-Video, das ich gesehen habe. Schade, dass es so etwas noch nicht gab, als ich meine ersten Gehversuche gemacht habe…
Im zweiten Teil ziehen die K2 ein und nehmen unter den drei 600-Watt-Industrias Platz. Da die massive Lichtmenge deutlich zu viel des Guten für die jungen Stecklinge wäre, werden die Lampen zunächst sehr hoch gehängt und nur abwechselnd betrieben. Erst später werden alle drei Lampen gleichzeitig eingeschaltet und tiefer gehängt.
Eine Stippvisite führt die Cannabis-Farmer auch in die Produktionshallen von Plagron. Dort haben sie sich von fachkundigem Personal erklären lassen, was eine gute Cannabis-Erde ausmacht.
Mit Cannabis-Zucht Teil 1 habe ich ein Video gefunden, dass keine Fragen mehr offen lässt. Wer nach diesen drei Teilen noch Fragen zur Indoor-Zucht von Cannabis hat, der sollte sie sich noch einmal ansehen. Ist danach noch immer nicht alles klar, würde ich der ganzen Sache noch einen letzten Versuch geben. Wer es nach dreimaligem Konsum dieses Indoor-Videos aber immer noch nicht begriffen hat, dem rate ich zu Dosenbier. Wenn man das nicht aufkriegt, hat man wenigstens Leute in seiner Nähe, die sich damit auskennen.
Ohne großen Firlefanz und super professionell wird hier ein stinknormales Zimmer einer wahrscheinlich niederländischen Wohnung in einen Growroom verwandelt, der durch Einfachheit, Funktionalität und ein Maximum an Sicherheit besticht. Leider werden auch in diesem Video die Kosten unterschlagen, die ich alles in allem auf knapp 2000 Euro schätze. Qualität hat eben seinen Preis. Wohin das führen kann, sieht man am Ende des dritten Teils.
Gegrowt werden 27 K2-Stecklinge unter 3 mal 600 Watt Industria-Lampen. Dabei wird im Video Erde von Plagron und die Düngerserie für Erde von Hesi gewählt. Genauigkeit ist angebracht, aber man sieht deutlich: Cannabiszucht ist keine Raketenwissenschaft. Für diejenigen unter Euch, die das Glück haben, auf dem Mond zu leben, kann das nur eins heißen: Versucht es doch auch mal. Es ist einfacher, als Ihr denkt, nicht mehr auf das schlechte, überteuerte Mondgras von der Milchstraße angewiesen zu sein.
Für diejenigen, die das Pech haben, in Deutschland zu leben, ist Cannabis selbstverständlich immer noch das gefährlichste Rauschgift der Welt, und ein Zug von einem Joint macht sofort heroinsüchtig. Dafür gibt es allein in Deutschland Millionen Beispiele . Für Euch gilt es natürlich, jeden Homegrower sofort bei der örtlichen Polizei anzuzeigen und ihn bei der anschließenden Gerichtsverhandlung in aller Öffentlichkeit anzuspucken.
Die wenigsten Cannabis-Bauern, die ihr Kraut indoor anbauen wollen, können auf den Luxus eines ganzen Growrooms zurückgreifen. Im Gegenteil: Die meisten müssen sich zentimeterweise Platz vom Lebensraum abknapsen, um eine Box, einen Schrank oder ein Zelt unterzubringen, in dem das grüne Gold unter kontrollierten Bedingungen wachsen kann.
Schnell wird dann zum Growzelt gegriffen. Das hat man schon mal gesehen, das kann nicht so schwierig sein. Ist es auch nicht -- theoretisch. Praktisch kommt nach der Bestellung ein flaches Paket ins Haus, dem man von außen erstmal nicht ansieht, dass es jemals eine mehr oder weniger stabile Grow-Box werden könnte.
Wenn die Box dann endlich steht, geht es an die Einrichtung. Wohin kommt der Filter, wohin der LTI? Das Vorschaltgerät für die NDL nach draußen oder drinnen? Wenn draußen, wo kommen die Kabel hin? Und wo bitte ist der Platz für den Ventilator?? (Unter uns: Den gibt es nicht. Man braucht Clip-Ventilatoren, oder die Rumwerkelei und das Schließen von Kompromissen hört nie auf.)
Genau darum geht es im folgenden Video, das detailiert den Aufbau einer Homebox 1.8 erklärt. Das darin gesehene kann sinngemäß auf alle Boxen angewandt werden, wenn man Lampen und Lüftung ins Verhältnis setzt.
Mit weiteren beeindruckenden Aufnahmen von diversen Kulturen endet die Cannabis-indoor-Reihe. In 23 Teilen haben wir gelernt, die Qualität von Samen zu beurteilen und wissen, wie man Stecklinge richtig pflegt.
Die Aufzucht der jungen Pflanzen ist kein Problem mehr, und den Erntezeitpunkt können wir mit zwei Methoden relativ sicher bestimmen.
Beim Trocknen machen wir keine Fehler mehr, und das Kraut, das wir kiloweise ernten, würde auf allen Canna-Cups den 1. Platz abräumen – oder?
Natürlich bedarf es einer Menge Erfahrung und auch vieler Fehler, bis man den Dreh raus hat. Wenn das Grundprinzip aber einmal verstanden ist, kann man ruhig mutiger werden und auch mal eigene Experimente wagen.
Die vorletzte Folge von Cannabis indoor führt uns weiter in die große, weite Welt der Cannabis-Zucht. Wer bis heute dachte, seine Homebox XL mit dem 600-Watt-Strahler sei ne große Nummer, der sollte bei der Anlage von Humphrey wegsehen. Für den Homebox-Grower würde eine Welt zusammenbrechen, wenn er mit ansehen müsste, wie Humphrey mit 1200 Watt einen Quadratmeter beleuchtet und dabei keine Temperaturprobleme hat.
Wer denkt, dass seine Hydro-Anlage besonders innovativ ist, der wird von Alf eines besseren belehrt. Absolut schöne Anlagen und tolle Bilder von beeindruckenden Cannabis-Kulturen. Viel Spaß!
In Teil 21 setzt das Team von Cannabis indoor seinen Streifzug durch europäische Kulturen fort und blickt in fremde Growschränke. Es gibt perfekte Hydro-Kulturen zu sehen, beeindruckende Seas of green mit Erträgen jenseits der 1 g/Watt-Grenze und ausgeklügelte Stealth-Systeme. Wer sich bei jedem der Züchter nur ein bisschen abschaut, wird auf absehbarer Zeit ein geachteter Cannabis-Bauer werden.
Jetzt wird´s klebrig: Cannabis goes Haschisch in Teil 20 von Cannabis indoor. Mit einfachen Methoden wird das Harz aus den Blüten extrahiert.
Jeder Canna-Bauer kennt das: Am Ende der Ernte hat man die großen Buds vom kleinen Shizzle getrennt und fragt sich, was mit diesem Berg an Blattmasse und Kleinstblüten wohl noch anzufangen ist. Viele nutzen einen Teil zum Backen und Kochen mit Cannabis, aber so viel kann ja kein Mensch essen.
Deshalb werden in Cannabis indoor verschiedene Methoden zur Haschgewinnung hergestellt. Wer die beherrscht, hat nicht nur lecker Hasch, sondern muss sich auch um die Entsorgung von Ernteresten von noch so fetten Cannabis-Ernten keine Gedanken mehr machen.
Cannabis indoor beschäftigt sich im 19. Teil weiter mit der Ernte. Im letzten Abschnitt des 18. Teils haben wir bereits erfahren, dass man vor der Ernte die Wurzeln gut spülen sollte, um Geschmack und Brennbarkeit des getrockneten Grases zu verbessern. Außerdem wissen wir, dass zu früh geerntetes Gras weniger potent ist, zu spät geerntetes Weed eine schon fast narkotische Wirkung erzielt, die einem in wenigen Minuten die Augen zudrückt. Auch bei Cannabis kommt es wie so oft im Leben auf die goldene Mitte an.
In Teil 19 wird gezeigt, wie man sehr genau oder auch nur Pi mal Daumen den richtigen Erntezeitpunkt feststellt. Außerdem geht es um die “Maniküre” der fertigen Buds. Dies ist wichtig, weil die Blätter während der Trockung sehr viel Wasser an die Blüten abgeben. Abgesehen davon könnten sich kleine Schimmelstellen unter den Blättern verstecken, welche sich während der Trockung ausbreiten könnten.
Zum Schluss geht es um die Lagerung der trockenen Cannabis-Buds und die Reinigung des Systems -- der wichtigste Teil in der Vorbereitung auf den nächsten Durchgang.
Damit ist dann auch bald Schluss mit der Cannabis-Indoor-Reihe -- und das ist auch gut so. Erstens kann ich die gelangweilte Stimme des Sprechers nicht mehr hören, und zweitens beginnt bald die Outdoor-Saison, auf die Ihr Euch professionell vorbereiten sollten.
Cannabis indoor widmet sich im 18. Teil weiter den Schädlingen. Heute geht es vor allem um Schädlinge, die ständig um uns herum in der Luft vorhanden sind: Pilze. Unter perfekten Bedingungen kann beispielsweise der Grauschimmel innerhalb von zwei Tagen eine ganze Ernte vernichten, wenn die fertig entwickelten Blüten befallen werden.
Die besten Waffen gegen Schimmel in der Cannabis-Zucht sind geringe Luftfeuchtigkeit und sich bewegende Luft. Ersteres erreicht man durch eine starke Abluftanlage, letzteres durch Ventilatoren, die die Luft und die Pflanzen in Bewegung halten. Wer seine Pflanzen dann noch regelmäßig kontrolliert, sollte vom Schimmel verschont bleiben, sagen die Jungs von Cannabis indoor.