Cannabis international
Niederlande
Sind in den Niederlanden Drogen legalisiert?
Nein. Handel, Verkauf, Herstellung und Besitz sowohl von harten als auch von weichen Drogen sind strafbar. Nicht strafbar ist der Konsum. Eine Legalisierung wird aus folgenden Gründen nicht in Erwägung gezogen: Die Legalisierung harter Drogen ist angesichts der großen Gesundheitsrisiken unannehmbar; weiche Drogen verursachen wenig Gesundheitsprobleme, aber der illegale Handel würde nicht abnehmen und der Drogentourismus zunehmen, wenn die Niederlande als einziges Land eine Legalisierung vornähmen.
Warum ist der Konsum von Drogen nicht strafbar?
In den Niederlanden konzentriert man sich darauf, individuelle und allgemeine Risiken des Drogenkonsums zu vermeiden und zu begrenzen. Daher bietet man Drogensüchtigen Hilfe bei der Entwöhnung und der Verbesserung ihrer körperlichen und geistigen Verfassung und ihrer sozialen Umstände. Da der reine Eigenkonsum straffrei ist und Konsumenten keine stigmatisierenden Vorstrafen zu befürchten brauchen, ist die Schwelle zu den Hilfsangeboten niedrig. In den internationalen Verträgen ist der Drogenkonsum nicht als Straftat aufgeführt.
Begünstigt die Drogenpolitik nicht den Umstieg von
weichen auf harte Drogen?
Nein. In den Niederlanden steigt nur ein geringer Prozentsatz der Konsumenten weicher Drogen auf harte Drogen um. Die Zahl der Konsumenten harter Drogen ist in den Niederlanden relativ niedrig. Sie hat seit Jahren nicht zugenommen. 1,7 bis 3,0 Prozent der niederländischen Bevölkerung ab 12 Jahren konsumieren Cannabis. Der Anteil ist damit nicht höher als in Ländern mit einer repressiveren Drogenpolitik (z.B. Großbritannien und die USA). Der Anteil der Konsumenten harter Drogen beläuft sich auf schätzungsweise 0,16 Prozent.
Aber der Ecstasy-Konsum hat doch zugenommen?
Die Zunahme des Konsums von Ecstasy und anderer synthetischer Drogen hängt mit den veränderten Ausgehgewohnheiten der Jugendlichen seit Anfang der 90er Jahre zusammen. Die Lage in den Niederlanden ist mit derjenigen in vielen anderen Ländern vergleichbar. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen diesem Anstieg und der niederländischen Drogenpolitik.
Was ist unter einem Coffeeshop zu verstehen?
Ein Gaststättenbetrieb, in dem unter bestimmten Voraussetzungen weiche Drogen verkauft werden. Obwohl der Verkauf weicher Drogen strafbar ist, wird der Verkauf kleiner Mengen weicher Drogen in Coffeeshops nicht verfolgt.
Warum werden Coffeeshops toleriert?
Mit der Zulassung kontrollierter Verkaufsstellen für weiche Drogen soll eine Trennung der Märkte erreicht werden, um zu verhindern, dass Konsumenten weicher Drogen mit Kreisen in Berührung kommen, in denen harte Drogen konsumiert werden. Ferner werden Konsumenten weicher Drogen und Jugendliche, die mit weichen Drogen experimentieren, auf diese Weise von der kriminellen Drogenszene abgeschirmt.
Was tun die Niederlande auf dem Gebiet der Prävention?
Die Drogenprävention beginnt bei der Jugend. In den Niederlanden ist die Aufklärung über die Risiken des Drogenkonsums fester Bestandteil des Unterrichts an Grundschulen. Auch an Sekundarschulen wird diesem Thema Aufmerksamkeit gewidmet. Die Aufklärung richtet sich u.a. auf die Förderung gesunden Verhaltens und sozialer Fähigkeiten, wodurch die Schüler in die Lage versetzt werden sollen, bestimmte soziale Einflüsse zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Im Rahmen der präventiven Maßnahmen gilt der Gefahr der Abhängigkeit von harten Drogen infolge gelegentlichen Freizeitkonsums große Aufmerksamkeit.
Quelle: Auslandsinformationsdienst des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten, Postbus 20061, NL-2500 EB Den Haag.
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Can I get addicted to other drugs from ganja?
cannaseur: “can you get addicted to other drugs from alcohol? yes, if you´re a weak person. no, if you know to say no! stay away other fucking drugs and the risk to get addicted to it is equal zero!”
Why do ppl call it ganja or mary jane?
cannaseur: “ganja is the indic word for hemp and is used by the jamaicans as an expression for weed.
mary jane is typical american expression for marijuana and got born at the end of the 70´s.”