Cannabis-politisch - Cannatube


Archive for the “Cannabis-politisch” Category

Super high me (6) – 12 Tage Dope und kein bisschen tot

Am Ende dieser Folge des Cannabis-Experiments “Super high me” wird der amerikanische Comedian Doug Benson den zwölften Tag in Folge dauerhaft bekifft sein. Und -- man mag es kaum glauben -- es geht ihm verdammt gut dabei.

Das wird vor allem bei den psychologischen, kognitiven und anderen Tests deutlich: Mit Cannabis hat Doug deutlich besser abgeschnitten, als im nüchternen Zustand. Das kann man deuten, wie man will. Ich persönlich glaube, dass Dougs Körper mit Cannabis besser funktioniert, als ohne. Ich glaube allerdings nicht, dass alles für alle gemacht sind. Für den einen ein Segen, kann Cannabis für andere ein Fluch sein. Man sollte aber dem Opa nicht sein Steak verbieten, weil es das Baby nicht beißen kann!

So ähnlich sieht das auch ein Abgeordneter des kalifornischen Parlaments, der Doug zu einem Gespräch empfängt. Er hat selbst nie gekifft und wird es wohl auch nicht tun. Aber nach Gesprächen mit Patienten, die Cannabis aus medizinischen Gründen konsumieren, hat er Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht, die die medizinische Nutzung von Gras in Kalifornien ermöglichen. “Ich finde es nicht richtig, wenn die Regierung Ärzten und Patienten -- egal, wie viel Schmerzen er hat -- sagt, `Wir lassen Euch das nicht tun` Wenn man mit jemandem spricht, der leidet, sieht man, dass das nicht geht”, sagte der Senator vor laufender Kamera.

Ich bin gespannt, wie lange sich europäische Regierungen noch anmaßen, sich für medizinisch versierter zu halten als Ärzte; wie lange man Leidenden einen Stoff vorenthält, der Leiden lindern kann;  wie lange man erwachsenen Menschen vorschreiben will, was sie ihren Körpern zuzuführen haben und was nicht. Ich bin gespannt, wie lange sich das die ständig wachsende Masse der Cannabis-Konsumenten in Europa noch bieten lässt, bevor es zum kollektiven Scheiß-egal-Flash kommt und die Kiffer kiffen, wann und wo es ihnen gerade passt.

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Super High Me (5) – Mary Jane bittet zu Tisch

Die Zeit des Leidens hat ein Ende für Doug Benson. Nach 30-tägiger Cannabis-Abstinenz fängt jetzt im Cannabis-Experiment “Super high me” die 30-tägige Zeit des Dauerkiffens an. Dafür hatte sich Doug im letzten Teil ja schon mit reichlich Gras aus den Cannabis-Apotheken versorgt. Jetzt steht der Volcano bereit und Doug kann es kaum noch erwarten.

Dabei wird der erste Ballon, also der erste  Gras-Hit nach einem Monat, erstaunlich wenig zelebriert. Im Stehen in der Küche gibt er sich den ersten Kopf und erlebt den ersten Flash nach einem Monat zwischen Pfannen und dreckigen Weingläsern. Das würden Cannaseure anders planen…

Viel schöner, als Doug beim Kiffen zuzusehen, ist allerdings, wie er sich über die amerikanischen Anti-Cannabis-Spots lustig macht. So schlägt er vor, seiner Oma am Telefon endlich die Wahrheit über das erneute Fernbleiben zu sagen und den Weed-Konsum dafür verantwortlich zu machen.

Für Doug Benson in “Super high me” klingt das abwegig, für mich ist das der einzig richtige Weg. Wenn wir nicht anfangen, die Leute in unserem Umfeld mit der Tatsache konfrontieren, dass sie umgeben sind von Cannabis-Konsumenten, die alle ihre Leben meistern, werden wir nie die breite Akzeptanz in der Bevölkerung erreichen, die notwendig ist, um ein Umdenken seitens der Politik in Sachen Liberalisierung oder gar Legalisierung von Cannabis  zu erzielen.

Ich meine, dass freakige Rastas und schmuddelige Straßenkids viel zu lange das Bild vom Kiffer geprägt haben. Es ist an der Zeit, als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft aufzustehen und zu seinem Konsum zu stehen. Nur, wenn der Arzt, der Ingenieur, die Krankenschwester oder der Mathematik-Lehrer dazu stehen, Cannabis zu konsumieren, wird sich das Ansehen des Krauts und seiner Konsumenten langfristig ändern. Solange aber die Herren Doktoren und Ingenieure tagsüber in das von der BILD vorgeformte Horn zur Jagd auf Kiffer und Grower blasen, um sich dann abends hinter verschlossenen Vorhängen den wohl verdienten Feierabend-Joint zu gönnen, solange wird sich auch in der Cannabis-Politik nichts ändern.

So, jetzt lassen wir Doug ne Runde kiffen und über die Anti-Drogen-Spots herziehen. Viel Spaß!

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Super high me (4) – Die DEA und der erste Vapo

Das Cannabis-Experiment von Doug Benson geht in die entscheidende Phase. Weit mehr als die Hälfte seiner 30-tägigen Abstinenz ist vorüber, und die 30 Tage des Dauerkiffens stehen schon vor der Tür.

Doch bevor Doug zu seinem ersten Cannabis nach genau einem Monat greifen kann -- ich kann Euch schon verraten: Es wird ein Volcano-Beutel voll mit besten Kräuterdampf -- muss er sich mit den Zecken der DEA rumschlagen, der Drug Enforcement Administration rumärgern. Die Herren der US-amerikanischen Anti-Drogen-Behörde fielen wie gesetzlose Anarchisten in Kalifornien ein, machten eine Cannabis-Apotheke dicht, beraubten zahlreiche Patienten ihrer lebensnotwendigen Medizin und brachten Menschen um ihren Arbeitsplatz.

Obwohl der Staat Kalifornien die Abgabe von medizinischem Cannabis an Patienten, die ein ärztliches Rezept haben, erlaubt hat, erdreistet sich die DEA, gültiges Recht zu brechen und den Laden dicht zu machen. Man stelle sich vor: Deutschland legalisiere Cannabis… Nein, das glaubt mir keiner, ich muss anders anfangen. Nehmen wir also an, die EU würde sich jetzt erlauben, in Gutsherrenmanier in Holland einzufallen und den Niederländern vorzuschreiben, was mit deren Drogengesetzen zu passieren hat. Unglaublich? Nun, genau das hat die DEA in Kalifornien gemacht, und das Kamerateam von Doug Benson war live vor Ort. Wenigstens wurde so für die Nachwelt festgehalten, in welch faschistischer Manier die US-amerikanische Regierung ihre kruden Vorstellungen einer drogenfreien Welt durchzusetzen versucht.

Doch auch die schlimmste Krise geht vorüber, und so bricht für Doug irgendwann Tag 1 an. Der erste von 30 Tagen, an denen Doug täglich kiffen möchte, und zwar von morgens bis abends. Leider werdet Ihr in diesem Teil nur noch den Volcano sehen, den Doug sich vorbereitet. Gekifft wird dann erst im nächsten Part  von super high me.

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Super high me (3) – Die “Entgiftung” schreitet voran

Das Cannabis-Experiment von Doug Benson macht Fortschritte. Er nähert sich der Halbzeitmarke von 15 Tagen und kann mittlerweile besser damit umgehen, für 30 Tage vom Gras entwöhnt zu sein. Wir erinnern uns: Doug will 30 Tage lang nicht kiffen, um danach einen Monat lang täglich Cannabis zu konsumieren.

Im 3. Teil unterzieht sich Doug weiteren Tests und setzt seine Reise durch Kalifornien fort. Außerdem zeigt er große Ausschnitte von seinem Bühenprogramm. Leider geht in der Übersetzung viel vom trockenen Wortwitz des Amerikaners verloren. Wer der Sprache mächtig ist, sollte sich unbedingt die englische Version ansehen. Ich habe sie mal unter die deutsche gestellt.

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Die ersten Tage ohne Cannabis -Super high me (2)

Das Cannabis-Experiment geht in die zweite Runde. Doug Benson, der 30 Tage lang auf´s Kiffen verzichtet, um danach 30 Tage lang andauernd zu kiffen, quält sich durch die ersten Tage ohne Gras. Und er tut sich schwer damit. Alles erinnert ihn ans Weed, sogar eine grüne Verkehrsampel weckt Assoziationen mit Marihuana.

Abgesehen davon muss sich Doug verschiedenen medizinischen Tests unterziehen, um nachzuweisen, ob sein körperlicher Zustand sich während seines 17-jährigen Cannabis-Konsums verschlechtert hat. Außerdem soll nachgewiesen werden, ob das menschliche Gehirn nüchtern besser in der Lage ist, bestimmte Aufgaben zu erledigen, als bekifft. Die Ergebnisse überraschen…

Zwischen den ganzen Tests stattet Doug den Cannabis-Apotheken des Staates California -- den so genannten dispensaries -- einen Besuch ab und informiert sich über die rechtliche Lage vom medizinischem Marihuana in Kalifornien.

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Cannabis extrem: super high me!

Cannabis ist nach Aussagen unserer Volksvertreter ein böses Kraut und eine alles vernichtende Droge. Aber was hat es wirklich mit der Gefährlichkeit von Cannabis auf sich? Und vor allem: Was passiert, wenn man es in Massen konsumiert? Der amerikanische Comedian Doug Benson hat es ausprobiert und das Experiment im Film “Super high me” veröffentlicht.

Wer den Film “Supersize me” kennt, der ahnt, was kommt: Wie sein “Gegenspieler” im Fast-Food-Experiment, der sich 30 Tage lang ausschließlich von McDonalds-Futter ernährte, will Doug Benson 30 Tage lang nur kiffen. Für die einen ist das Cannabis extrem, für die anderen business as usual. Schon jetzt kann ich verraten, dass er das spielend schafft.

Doch vor den Erfolg hat das Leben oft den Schweiß gesetzt, und der besteht für Doug im schlimmsten, was sich ein Cannabis-Konsument vorstellen kann: Verzicht! Einen ganzen Monat ohne Cannabis. 30 Tage ohne Joint. 480 Stunden ohne Gras. 28.800 Minuten ohne des süßen Duft des grünen Goldes. 1 728 000 Sekunden ohne die sanfte Umarmung von Mutter Maria. Mancher wird sich fragen, warum Doug Benson diese unmenschliche Qual auf sich nimmt. Die Antwort ist einfach: für die Menschheit! Denn das Ergebnis dieses Martyriums ist der ultimative Beweis, dass selbst exzessivstes Dauerkiffen nicht tötet.

Nach diesen 30 Tagen Enthaltsamkeit legt Doug Benson nämlich richtig los und macht sich über die Cannabis-Vorräte der Vereinigten Staaten her. Er reist quer durch die USA und  lernt die heimische Cannabis-Kultur hautnah kennen. Los geht´s mit dem 1. von 9 Teilen. Viel Spaß.

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Hanfparade 2010 – Cannabis ist Weltkultur

Pressemitteilung der Hanfparade vom 28. November 2009

Am Samstag, den 7. August 2010, wird in Berlin die Hanfparade 2010 unter dem Motto “Cannabis ist (Welt) Kultur” stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und ihre Nutzung als Rohstoff, Genussmittel und Medizin wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen.

Die Hanfkultur ist in den letzten 150 Jahren weitgehend aus dem Allgemeinwissen der Bevölkerung verschwunden. Umfasste der Artikel “Hanf” in Meyers Konversationslexikon in 15 Bänden von 1874-1878 insgesamt mehr als vier Seiten, so waren es im Brockhaus in 20 Bänden von 1929-1935 noch eine Seite und im Knaurs Lexikon in 20 Bänden von 1974 nur noch eine halbe Seite. Interessensgruppen aus Wirtschaft und Politik haben diesen Wissensschwund proaktiv mit irreführenden und angstschürenden Falschmeldungen begleitet und befördert.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, behauptete noch im Jahre 2009, Cannabis habe keine medizinische Wirkung . im gleichen Jahr, in dem die größte Organisation von Ärzten in den USA, die American Medical Association (AMA), ihre lange gehaltene Position, dass Cannabis keinen medizinischen Wert hätte, revidiert hatte und ein Jahr nachdem die zweitgrößte landesweite Vereinigung von Ärzten in den USA, den American College of Physicians (ACP), eine Mitteilung herausgegeben hatte, die zu einer “Evidenzbasierten Überprüfung von Marihuana” aufrief, da man die medizinische Wirkung von Cannabis als erwiesen ansah. Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin veröffentlichte in den letzten Jahren hunderte von Abstracts von Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis als Medizin untermauern. In den USA hat man wohl unsere Forderungen besser analysiert und verstanden als im eigenen Land.

Wer heute in Deutschland seinem Haus eine Wärmeisolation verpasst, der erhält vom Staat dafür Geld (Subventionen). Häufig werden Häuser hierbei mit Styropor (ein aus Erdöl hergestellter Dämmstoff) isoliert. Der nachwachsende und somit nachhaltige Dämmstoff Hanf kommt sehr selten zum Einsatz und wird nicht speziell gefördert, obwohl Dämmstoff aus Hanf im Gegensatz zu Styropor atmungsaktiv ist und somit zu einem besseren Raumklima führt und sich weniger Kondenswasser an den Wänden bildet. Zudem wirkt Hanf als Fungizid und mindert die Schimmelpilzbildung im Gemäuer. Gefordert wird somit von der Hanfparade eine ausschließliche Subventionierung von nachhaltigen Baustoffen wie Produkte aus Hanf.

Lange Zeit wurde Papier aus Hanffasern hergestellt. Die Papierproduktion aus Holz wurde erst im vorletzten und vor allem im letzten Jahrhundert üblich. Hätte die Verteufelung des Hanfes nicht stattgefunden und wäre man dem Hanf bei der Papierproduktion treu geblieben, dann würden heute Tausende von Quadratkilometern auf dieser Erde heute noch bewaldet sein und nicht abgeholzt als minderwertiger Boden die Erde verschandeln und die “Klimakatastrophe” wäre ein paar Nummern kleiner. Die Hanfparade fordert hier eine “Wiedergutmachung” seitens der Propagandisten der Prohibition.

Hanfblüten und Produkte aus Hanfblüten werden seit Tausenden von Jahren als “Zaubertrank” (Miraculix lässt grüßen) im kultischen Rahmen wie auch als Genussmittel genutzt. Diese Riten des Hanfgebrauchs zählen eindeutig zum Weltkulturerbe und sind deshalb zu schützen und nicht zu kriminalisieren.

Die Hanfparade fordert, dass die gesamte Hanfkultur, also sowohl die Kunst Hanf als Rohstoff, als Lebensmittel, als Genussmittel und als Medizin zu nutzen, dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen und den bisherigen, ausschliesslich auf Strafverfolgung ausgerichteten, Behörden zu entziehen ist. Des weiteren sind die Samen der verschiedenen Hanfsorten respektive Hanfzüchtungen aus Gründen der Biodiversität (biologische Vielfalt) zu schützen und dem materiellen Weltkulturerbe der UNESCO zu unterstellen.
Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, demonstrieren wir am Samstag, 7. August 2010, in Berlin unter dem Motto “Cannabis ist (Welt) Kultur”. Jeder, der diese Forderung unterstützen will, ist herzlich eingeladen, an den Vorbereitungen der Hanfparade 2010 mitzuwirken.
Ansprechpartner/Pressesprecher

* Steffen Geyer
steffen@hanfparade.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel: 0178 / 65 94 399

Kontaktadresse

* Hanfparade
c/o Hanf Museum Berlin
Mühlendamm 5
10178 Berlin – Mitte
* E-Mail: info@hanfparade.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
* Web: http://www.hanfparade.de

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May 20, 2010 Post Under Cannabis-politisch - Read More

Weißer Rauch über Berlin

Cannabis-Konsumenten in der Hauptstadt können auf aufatmen. Wie gestern bekannt wurde, wird Berlins Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine Verwaltungsvorschrift unterzeichnen, wonach der Besitz von bis zu 15 Gramm Cannabis-Produkten weiterhin straffrei bleiben soll. Eine Sprecherin der Senatorin sagte: “Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht und sehen keinen Grund, die Werte anzupassen.”

1994 hatte das Bundesverfassungsgericht klargestellt, dass Cannabis in geringen Mengen zum Eigenkonsum besessen werden darf. Zwar ist das Betäubungsmittelgesetz grundsätzlich Bundesangelegenheit, die Bundesländer dürfen aber festlegen, wie sie die geringe Mengen definieren. In der Hauptstadt hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem die Linken, aber auch die Grünen für eine großzügige Auslegung stark gemacht.

Kurz nach der Entscheidung der obersten Bundesrichter hatte der Berliner Senat auf Drängen des Parlamentes gegen den Widerstand der CDU die Regelung eingeführt, wonach bei Mengen bis zu 10 Gramm das Verfahren automatisch eingestellt wird und bei Mengen bis zu 15 Gramm das Verfahren eingestellt werden kann. In der jetzt zu verlängernden, gültigen Verwaltungsvorschrift heißt es dazu:

“Die Staatsanwaltschaft kann nach den Umständen des Einzelfalls von der Strafverfolgung gemäß § 31 a BtMG absehen, wenn sich die Tat auf den Umgang mit Cannabisharz oder Marihuana in einer Bruttomenge von nicht mehr als 15 Gramm zum gelegentlichen Eigenverbrauch bezieht, sofern hinsichtlich des Wirkstoffgehalts von einer geringen Menge ausgegangen werden kann und die übrigen tatbestandlichen Voraussetzungen gegeben sind. [...] Bezieht sich die Tat auf den Umgang mit Cannabisharz oder Marihuana zum gelegentlichen Eigengebrauch in einer Bruttomenge von nicht mehr als 10 Gramm, so ist das Ermittlungsverfahren grundsätzlich einzustellen.”

Die Obergrenzen fallen je nach Bundesland teilweise sehr unterschiedlich aus. Während in Bayern nur 6 und in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur 5 Gramm akzeptiert werden, kommt man in Berlin, Bremen und Niedersachsen mit einem Lächeln aus einer Kontrolle, wenn man nicht mehr als 15 Gramm Gras, Hasch, Pollen, Öl etc. am Mann hat. Wobei: Bei 15 Gramm reinstem HoneyBee-Öl sähe die Sache wohl schon wieder anders aus Icon Smile in

Für mich heißt diese Nachricht: Widerstand lohnt sich! Je mehr Menschen kiffen, desto schwieriger wird es für die Strafverfolgungsbehörden, der Sache Herr zu werden. Wollen sie denn wirklich 20 Millionen Bundesbürger einsperren? Unrealistisch!

Genauso verhält es sich mit dem Anbau zum Eigenkonsum: Je mehr Bauern sich selbst versorgen, desto größer wird die Akzeptanz in der Bevölkerung, desto schwerer werden es die Parteien und Behörden haben, noch logische Argumentationsketten gegen den Anbau zu stricken. Overgrowing the goverment heißt die Devise. Jetzt erst Recht!

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Washington plant Verkauf von medizinischem Cannabis

Die US-Bundesbehörden verteufeln Cannabis noch immer als Geißel der Menschheit. Laut ihren Gesetzen ist nicht nur der Handel und Besitz, sondern auch der Konsum von Cannabis illegal. Allerdings tuten mittlerweile zwölf Bundesstaaten nicht mehr ins Regierungshorn und kochen ihr eigenes (Gras-)Süppchen: Dort ist zumindest die Abgabe von medizinischem Cannabis zu therapeutischen Zwecken an Kranke erlaubt.

Und es werden mehr: Drei weitere Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington wollen jetzt über Gesetzesänderungen zur Legalisierung der Abgabe von therapeutischem Cannabis beraten -- immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Denn auch Alkohol war jahrhundertelang der Medizin vorbehalten, bevor er Einzug in die Mitte der Gesellschaft hielt. Stete Tropfen höhlen eben manchmal doch den Stein.

Das lässt bei mir Raum für Hoffnung, irgendwann einmal ganz legal in meinem Keller meine Pflänzchen stehen haben zu dürfen, ohne dass mich jemand dafür kriminalisiert. Irgendwann wird jeder in Deutschland jemanden kennen, der kifft und/oder anbaut. Und plötzlich wird man feststellen, dass das ganz normale Leute sind. Man wird feststellen, dass nicht jeder Kiffer ein Rasta ist (Aber jeder Rasta kifft. Tut er das nicht, hat er nur ne verlauste Frisur.), dass nicht jeder Kiffer bis mittags im Bett liegt und das Kiffer im Regelfall auch nicht die sind, die ein idyllisches Stadtfest mit Massenschlägereien zu einem familienunfreundlichen Ort machen. I have a dream…

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May 6, 2010 Post Under Cannabis-politisch - Read More

Haschisch als Medikament

Cannabis ist nicht nur eine Droge, Cannabis ist auch der Rohstoff für teure Schmerzmedikamente, ohne die Millionen von Schmerzpatienten weltweit nicht leben könnten.
Doch während beispielsweise der Wirkstoff Dronabinol, der vor allem in der Therapie von Aids- und Krebspatienten zur Anwendung kommt, nahezu weltweit zugelassen ist, stellt sich die deutsche Bundesregierung noch immer quer. Dronabinol ist weder als Medikament zugelassen, noch wird es von den Krankenkassen bezahlt.
Das ZDF-Magazin “Frontal” hat sich die Lage auf dem deutschen und interntionalen Markt ein wenig genauer angeschaut.

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February 21, 2010 Post Under Cannabis-politisch - Read More
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