Mit Cannabis-Zucht Teil 1 habe ich ein Video gefunden, dass keine Fragen mehr offen lässt. Wer nach diesen drei Teilen noch Fragen zur Indoor-Zucht von Cannabis hat, der sollte sie sich noch einmal ansehen. Ist danach noch immer nicht alles klar, würde ich der ganzen Sache noch einen letzten Versuch geben. Wer es nach dreimaligem Konsum dieses Indoor-Videos aber immer noch nicht begriffen hat, dem rate ich zu Dosenbier. Wenn man das nicht aufkriegt, hat man wenigstens Leute in seiner Nähe, die sich damit auskennen.
Ohne großen Firlefanz und super professionell wird hier ein stinknormales Zimmer einer wahrscheinlich niederländischen Wohnung in einen Growroom verwandelt, der durch Einfachheit, Funktionalität und ein Maximum an Sicherheit besticht. Leider werden auch in diesem Video die Kosten unterschlagen, die ich alles in allem auf knapp 2000 Euro schätze. Qualität hat eben seinen Preis. Wohin das führen kann, sieht man am Ende des dritten Teils.
Gegrowt werden 27 K2-Stecklinge unter 3 mal 600 Watt Industria-Lampen. Dabei wird im Video Erde von Plagron und die Düngerserie für Erde von Hesi gewählt. Genauigkeit ist angebracht, aber man sieht deutlich: Cannabiszucht ist keine Raketenwissenschaft. Für diejenigen unter Euch, die das Glück haben, auf dem Mond zu leben, kann das nur eins heißen: Versucht es doch auch mal. Es ist einfacher, als Ihr denkt, nicht mehr auf das schlechte, überteuerte Mondgras von der Milchstraße angewiesen zu sein.
Für diejenigen, die das Pech haben, in Deutschland zu leben, ist Cannabis selbstverständlich immer noch das gefährlichste Rauschgift der Welt, und ein Zug von einem Joint macht sofort heroinsüchtig. Dafür gibt es allein in Deutschland Millionen Beispiele . Für Euch gilt es natürlich, jeden Homegrower sofort bei der örtlichen Polizei anzuzeigen und ihn bei der anschließenden Gerichtsverhandlung in aller Öffentlichkeit anzuspucken.
Mit weiteren beeindruckenden Aufnahmen von diversen Kulturen endet die Cannabis-indoor-Reihe. In 23 Teilen haben wir gelernt, die Qualität von Samen zu beurteilen und wissen, wie man Stecklinge richtig pflegt.
Die Aufzucht der jungen Pflanzen ist kein Problem mehr, und den Erntezeitpunkt können wir mit zwei Methoden relativ sicher bestimmen.
Beim Trocknen machen wir keine Fehler mehr, und das Kraut, das wir kiloweise ernten, würde auf allen Canna-Cups den 1. Platz abräumen – oder?
Natürlich bedarf es einer Menge Erfahrung und auch vieler Fehler, bis man den Dreh raus hat. Wenn das Grundprinzip aber einmal verstanden ist, kann man ruhig mutiger werden und auch mal eigene Experimente wagen.
Cannabis indoor beschäftigt sich im 19. Teil weiter mit der Ernte. Im letzten Abschnitt des 18. Teils haben wir bereits erfahren, dass man vor der Ernte die Wurzeln gut spülen sollte, um Geschmack und Brennbarkeit des getrockneten Grases zu verbessern. Außerdem wissen wir, dass zu früh geerntetes Gras weniger potent ist, zu spät geerntetes Weed eine schon fast narkotische Wirkung erzielt, die einem in wenigen Minuten die Augen zudrückt. Auch bei Cannabis kommt es wie so oft im Leben auf die goldene Mitte an.
In Teil 19 wird gezeigt, wie man sehr genau oder auch nur Pi mal Daumen den richtigen Erntezeitpunkt feststellt. Außerdem geht es um die “Maniküre” der fertigen Buds. Dies ist wichtig, weil die Blätter während der Trockung sehr viel Wasser an die Blüten abgeben. Abgesehen davon könnten sich kleine Schimmelstellen unter den Blättern verstecken, welche sich während der Trockung ausbreiten könnten.
Zum Schluss geht es um die Lagerung der trockenen Cannabis-Buds und die Reinigung des Systems -- der wichtigste Teil in der Vorbereitung auf den nächsten Durchgang.
Damit ist dann auch bald Schluss mit der Cannabis-Indoor-Reihe -- und das ist auch gut so. Erstens kann ich die gelangweilte Stimme des Sprechers nicht mehr hören, und zweitens beginnt bald die Outdoor-Saison, auf die Ihr Euch professionell vorbereiten sollten.
Cannabis indoor nähert sich dem Ende. Im 16. Teil geht es um den Sea of green (SOG) und screen of green (SCROG). Beides sind Anbaumethoden, die nichts anderes als Ertragssteigerung zum Ziel haben. Das Geheimnis ist, vorhandenen Platz optimal zu nutzen.
Beim SOG werden bis zu 25 Pflanzen pro Quadratmeter in den Schrank gepresst. Dabei werden die unteren Triebe irgendwann nicht mehr beleuchtet, weil das Licht nicht mehr durch das dicht Blätterdach dringen kann. Dafür entwickeln sich massive Headbuds, die den Verlust der unteren Blüten mehr als wett machen.
Beim SCROG werden nur 7-8 Plants pro Quadratmeter gestellt. Sobald sie eine bestimmte Höhe erreicht haben, werden sie mit einem grobmaschigen Netz abgedeckt und in dieses hineingearbeitet. Durch diese Konditionierung bewachsen die Pflanzen irgendwann das gesamte Netz und “liegen” unter der Lampe. Die Folge sind in Richtung wachsende Seitentriebe, die jeder für sich einen massiven Bud ausbilden. Dauert zwar etwas länger, lohnt sich aber auf jeden Fall – vor allem dann, wenn der Growschrank eher niedrig ist.
Cannabis indoor beschäftigt sich in Teil 15 mit der Nährstoffversorgung der Cannabis-Pflanzen im hydroponischen und aeroponischen Anbau. Wie wir bereits wissen, steht bei diesen Anbauverfahren keine Erde als pufferndes Medium zur Verfügung, so dass der Cannabis-Bauer sehr genau sein muss bei der Zugabe von Stimulanzien und Düngern.
Messen bringt Wissen, und so ist der Einsatz von EC- und PH-Messgeräten im hydroponischen Anbau unerlässlich. Nur wer die elektrische Leitfähigkeit der Nährlösung kennt, kann ein Überdüngen der Pflanzen ausschließen. Gleiches gilt für den PH-Wert. Ein zu hoher oder zu niedriger PH-Wert führt zu Aufnahmeblockaden von Nährstoffen. Obwohl optimal mit Dünger versorgt, verhungert die Pflanze, weil die Nährstoffe aufgrund des falschen PH-Wertes nicht mehr aufgenommen werden können.
Cannabis indoor (deutsch), Teil 15/23 zählt daher zu den wichtigsten Folgen der gesamten Cannabis-indoor-Reihe.
Und nur so am Rande: Fällt eigentlich nur mir auf, dass der Sprecher den Text anscheinend abliest - und das grottenschlecht? Jeder Drittklässler hat eine angenehmere Betonung…
Cannabis-Stecklinge brauchen eine besondere Pflege, das haben wir in den vergangenen Folgen von Cannabis indoor gelernt. Allerdings gilt das, was die Cannabis-Gurus bislang zu Stecklingen gesagt haben, für die Zucht auf Erde. Im hydroponischen Anbau gelten allerdings etwas andere Regeln. Wer hat zum Beispiel gewusst, dass die Ventilatoren während der ersten zwei, drei Tage nicht direkt auf die Stecklinge gerichtet sein sollten. Darum und um viele andere Tricks im hydroponischen Anbau geht es im 14. Teil von Cannabis-indoor.
Starte ich meine Zucht aus Samen, oder verwende ich lieber Stecklinge? Um diese Frage geht es im neunten Teil von Cannabis indoor. Außerdem werden drei biologische Systeme vorgestellt.
Stecklinge haben gegenüber Samenpflanzen mehrere entscheidende Vorteile bei der Indoor-Zucht von Cannabis. Zum einen braucht eine Samenpflanze bis zu einem Monat länger, bis man ernten kann. Zum anderen kann man ohne weitere Methoden bis zum Einsetzen der Vorblüte nicht sagen, ob es sich um eine männliche oder eine weibliche Pflanze handelt. Außerdem ist der Materialeinsatz bei einer Samenzucht deutlich höher: Um zehn weibliche Pflanzen zum Blühen zu bringen, rechnet man ungefähr mit 20 Samen, die man kaufen, keimen und wachsen lassen muss, um schließlich männliche und unterentwickelte Pflanzen auszusortieren. Bei einem Preis von bis zu 150 Euro und mehr für zehn Samen kommt da eine stolze Summe zusammen.
Am Ende ist es aber natürlich jedem selbst überlassen, wie und woraus man sein Cannabis züchtet. Der neunte Teil von Cannabis indoor dürfte aber auf jeden Fall eine Entscheidungshilfe sein.
Cannabis indoor – das Finale. In diesem Video geht es um die Ernte der verbotenen Frucht. Dabei sitzen die beiden wieder bei Henk Paschulke in Holland und helfen ihm, die Sativas von ihrer berauschenden Last zu befreien.
Für die, die es noch nicht kennen, erklären die beiden die zwei grundlegenden Methoden der Trocknung und Vorbereitung auf die Fermentierung. Die ist notwendig, um das Blattgrün aus den Pflanzen abzubauen und einen angenehmeren Rauch zu erhalten.